Propethische Angstmache – Andacht zur Rede Thunbergs vor der UNO

Es ist fünf vor zwölf. Greta Thunberg hat mit einer zornigen, anklagenden, ja drohenden Rede vor der UNO für Aufsehen gesorgt: Wir beobachten euch. Das ist alles falsch hier… Wie könnt Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehen?! Ihr lasst uns im Stich, und wir werden euch das nicht durchgehen lassen… „Propethische Angstmache – Andacht zur Rede Thunbergs vor der UNO“ weiterlesen

Was für ein Vertrauen! – Gedanke zum Kirchentagspsalm, Psalm 23

Im Ruhrgebiet sind heute im Universitätsbereich mehr Menschen  beschäftigt als zu den Hochzeiten des Bergbaus in den 1960er-Jahre. Das Ende der Kohle wurde im Dezember mit viel Pathos begangen, aber auch symbolisch. Denn der Bergbau hatte schon lange keine wirtschaftliche Bedeutung mehr. Aber: Das Geschehen unter Tage hat Generationen geprägt – und es hatte viel mit Vertrauen zu tun. „Was für ein Vertrauen! – Gedanke zum Kirchentagspsalm, Psalm 23“ weiterlesen

Gottes Mitteilung, unser Tweet… – Weihnachtspredigt 2018

Was wäre über dieses Jahr Weihnachten zu twittern?

Was wäre unsere Kurzmitteilung heute? Gäbe es einen besonderen Hashtag, ein Schlagwort, wie Sie die Heilige Nacht empfinden? Was verdichtet sich in dieser Nacht, wo wir in allen den anderen Nächten versuchen, aus unseren Alltagsthemen und Alltagsgedanken heraus in den Schlaf zu kommen?

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Mehr als ein Vielleicht – Zum Buß- und Bettag

Da ledert einer kräftig ab!

Der Seher Johannes, der auf Patmos im Gefängnis sitzt, kündigt das nahe Weltgericht am Ende der Zeit an. Dafür schreibt er Briefe an sieben Gemeinden, einen nach Laodizea in die heutige Türkei. Was er schreibt, hat sich gewaschen – und ich vermute: Auf den ersten Blick wollten wir so etwas nicht ins Stammbuch geschrieben bekommen: Lau seid ihr! Nicht kalt oder warm! Nicht Fisch oder Fleisch…

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Unerhört: Die Alten werden Träume haben

Unerhört – so vieles rund um Familien: Wir haben davon gehört, was uns aus der Ambulanten Jugendhilfe unserer Diakonie berichtet wurde.  Was Familien heute betrifft – das passt nicht mehr in den Ordnungsrahmen aus dem Epheserbrief, der das Leben der Familien und der christlichen Gemeinde klar ordnen möchte: Wie dort von Mann und Frau gesprochen wird; oder also ob so wie in dieser” Haustafel” das Leben von Familien funktionierte..

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Unerhört! – Dialog zur Diakonie-Kampagne

Michael, Helmut, Bartimäus – drei unerhörte Geschichten – keine Geschichten mit geraden Wegen, mitnichten Erfolgsstorys. Und viele Zeitgenossen wollen solche Geschichten auch gar nicht mehr hören. Jede dieser Geschichten – nicht nur die biblische – ist für mich eine Wundergeschichte: Wie viel Kraft benötigt man, um Rückschläge, ja Abstürze im Leben zu überstehen?

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Ansprache zu “Heimat” – 10 Jahre Theodor-Fliedner-Haus

Haus, Heim, Domizil, Residenz, Neu-Bau, “eine tolle Hütte” … – es gibt viele Begriffe für das, was wir Heimat oder ein “Zuhause” nennen. In der Altenheim-Landschaft gibt es viele Begriffe, auch im Wandel der Zeiten: Hier befinden wir uns in im Theodor-Fliedner-Haus. Das alten Gebäude an der Nimrothstraße zierte noch der Schriftzug “Theodor-Fliedner-Heim”… „Ansprache zu “Heimat” – 10 Jahre Theodor-Fliedner-Haus“ weiterlesen

Kein Ansehen der Person – Christuskirche Recklinghausen zum Buß- und Bettag 2016 (Röm 2,1-11)

„Wo ist mein Mann?“, fragt eine alte Frau auf die Terrasse eines privaten Altenheims. Ich sitze dort mit einem Bauinvestor und zwei Pfarrkolleginnen. Wir tauschen uns über das Haus aus bei einem gemeinsamen Mittagessen auf dieser Terrasse. „Kein Ansehen der Person – Christuskirche Recklinghausen zum Buß- und Bettag 2016 (Röm 2,1-11)“ weiterlesen