{"id":7651,"date":"2023-12-09T13:01:16","date_gmt":"2023-12-09T12:01:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=7651"},"modified":"2023-12-09T13:01:16","modified_gmt":"2023-12-09T12:01:16","slug":"kirche-und-diakonie-nur-gemeinsam-durch-die-krisen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=7651","title":{"rendered":"Kirche und Diakonie &#8211; nur gemeinsam durch die Krisen!"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDie Diakonie\u201c wird gar keine 175 Jahre alt. Es gibt sie \u2013 der Sache nach \u2013 schon im Ersten Testament und \u2013 dem Begriff nach \u2013 im Zweiten Testament der Bibel. Und durch die gesamte Kirchengeschichte hindurch.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Impuls Kreissynode 02.12.2023<\/strong><\/p>\n<p>175 Jahre alt wird die <em>institutionelle<\/em> Diakonie. Das ist keine Haarspalterei, sondern Teil des Problems: Die institutionelle Diakonie \u2013 die gro\u00dfen Anstalten wie Bethel und Kaiserswerth, aber auch kleinere Einrichtungen und Dienste \u2013 verstanden sich dezidiert als kirchliche Bewegung (daher \u201eInnere Mission\u201c, \u201erettende Liebe\u201c).<\/p>\n<p>Weil die fr\u00fchen Diakoniker an der Reformfreude der verfassten Kirche zweifelten, entstanden ihre Einrichtungen strukturell <em>neben <\/em>der verfassten Kirche: in der damals modernen Rechtsform des eingetragenen Vereins (heute noch bei Diakonie in RE, bei vielen anderen die gGmbH).<\/p>\n<p>Das Missverst\u00e4ndnis, dass Kirche und Diakonie zwei sektoriell getrennte Bereiche w\u00e4ren, ist also schon in der Gr\u00fcndungsgeschichte verankert, genauso wie die gegenseitigen Verd\u00e4chtigungen bis heute, dass die Diakonie \u201enicht mehr\u201c kirchlich und die Kirche \u201enicht mehr\u201c diakonisch w\u00e4re.<\/p>\n<p><strong>Wir m\u00fcssen diese Defizitsicht auf den jeweils anderen Bereich endlich ablegen. Wir verspielen sonst eine gro\u00dfe St\u00e4rke, die wir gemeinsam haben: n\u00e4mlich das Vertrauen der Menschen, dass die Kirche (als ganze) <em>das tut, was sie sagt, und das sagt, was sie tut! <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wenn es also heute darum geht, \u00fcber Kirche und Diakonie in der Krise nachzudenken, dann gilt zu allererst: <strong>Diakonie ist Kirche. Und Kirche ist Diakonie. <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p>Ich rede heute hier als Diakoniepfarrer \u00fcber die <strong>diakonische Dimension der Kirche Christi<\/strong>, nicht als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung \u00fcbers Diakonische Werk. Also: Kein Jahresr\u00fcckblick unserer fachlichen Arbeit. Kein Kopfsprung in die strategischen Herausforderungen der Diakonischen Werke. (Das w\u00e4re auch reizvoll, bei meinem Unternehmens vor allem wegen der Gr\u00f6\u00dfenordnung: Nach Corona machen wir weiterhin alles au\u00dfer Krankenh\u00e4user macht und wollen der mit Abstand gr\u00f6\u00dfter Wohlfahrtsverband bleiben m\u00f6chte. T\u00e4glich erf\u00fcllen 1.600 Menschen ihren kirchlich-diakonischen Auftrag.)<\/p>\n<p>Das also nicht, sondern: Ich m\u00f6chte die Frage stellen, die auf eine <em>Kreissynode<\/em> geh\u00f6rt. Auf einer Kreissynode geht es um die verfasste Kirche, ihre Ordnungen und ihren Auftrag. Und die (theologische!) Frage lautet: <strong>Welche Diakonie m\u00f6chte die Kirche?<\/strong><\/p>\n<p>1965 wurde der Synodalverband als Vorl\u00e4ufer des Diakonischen Werkes im KK Recklinghausen, gegr\u00fcndet, nicht um Kirchenkreis und Gemeinden vom Diakonischen zu <em>befreien<\/em>, sondern um das Diakonische der Kirche durch selbstst\u00e4ndige professionelle Strukturen zu <em>st\u00e4rken<\/em>.<\/p>\n<p>Unser Modell in Recklinghausen ist ein subsidi\u00e4res \u2013 und das ist ein Unterschied zum Nachbarkirchenkreis: Kirchenkreis und Gemeinden haben bei uns alle <em>professionellen<\/em> Dienste, die fr\u00fcher in den Gemeinden waren, an die Diakonischen Werke delegiert. Daf\u00fcr gibt es Kirchensteuer, die wir vorrangig f\u00fcr diese gemeindenahen Dienste nutzen: Schuldner-, Sucht-, Migration- und Wohnungslosenberatung, Hilfen f\u00fcr Frauen. Offene Ganztagsschule, Kindertagesst\u00e4tten (Diakonie in RE).<\/p>\n<p>Im Nachbar-Kirchenkreis ist es anders und ein Nebeneinander: Die Gemeinden bzw. Gemeindeverb\u00e4nden sind selber Tr\u00e4ger von Beratungsdiensten. Das Diakonische Werk in Gladbeck-Bottrop-Dorsten hat v.a. die gro\u00dfen Einrichtungen wie Altenheim, Werkst\u00e4tten, Wohnheime. Daher bekommt das Diakonische Werk dort keine Kirchensteuer, und die Gemeinden wenden f\u00fcr ihre Beratungsdienste ihre Kirchensteuer \u00fcber die Gemeindepauschale auf.<\/p>\n<p><strong>Welche Diakonie m\u00f6chte die Kirche? <\/strong>Ich stelle diese Frage, weil ich <strong>Antworten erwarte auf die Krisen<\/strong> beider Systeme. Die These ist einfach: <strong>Wir kommen <\/strong>nicht nebeneinander her durch diese Krisen, erst recht nicht gegeneinander, <strong>nur miteinander. <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p>Die jeweiligen Krisen sind unterschiedlich: In der <strong>verfassten Kirche<\/strong> merken wir, dass eine vereinshafte, rund um feste Gemeindegruppen orientierte Gemeinde nicht mehr fl\u00e4chendeckend funktioniert, sp\u00e4testens seit der Pandemie. Auch schmerzhaft: Die Bedeutung des Gottesdienstes, selbst der Kasualien, schwindet. Es sinkt allgemein die Religiosit\u00e4t der Menschen (nicht nur die Kirchlichkeit) und die damit verbundene Erwartung der Menschen an Kirche. So hat es die 6. Kirchenmitgliedschaftsstudie (KMU) aufwirft. \u2013 Es gibt zudem in der Organisation R\u00fcckst\u00e4nde, besonders bei Digitalisierung und Finanzen.<\/p>\n<p>Die <strong>verfasste Diakonie<\/strong> geh\u00f6rt zur Sozialwirtschaft, die das Deutsche Institut der Wirtschaft zu den f\u00fcnf Krisenbranchen z\u00e4hlt. Nicht umsonst gab es am 19. Oktober eine gro\u00dfe Demo vor dem D\u00fcsseldorfer Landtag (nicht nur f\u00fcr die Kitas). Die Kampagne \u201eNRW bleibt sozial\u201c geht weiter.<\/p>\n<p>Keiner glaubt, dass diakonische Tr\u00e4ger wanken und z.B. ambulante Pflegedienste oder gar Altenheime schlie\u00dfen k\u00f6nnten. Das droht aber derzeit.<\/p>\n<p>81% der diakonischen Tr\u00e4ger innerhalb unseres Spitzenverbandes, der Diakonie RWL, werden das Wirtschaftsjahr 2023 mit einem negativen Ergebnis abschlie\u00dfen. Grund sind nicht nur hohe Tarifabschl\u00fcsse und Energie- und Sachkostensteigerungen. Oft fehlt inzwischen das n\u00f6tige fehlendes Personal. Strukturelle Unterfinanzierung \u00fcber Jahre sind nicht mehr zu kompensieren, auch durch die Verschuldung der Kommunen. Gro\u00dfe Kostentr\u00e4ger wie der Landschaftsverband (Eingliederungshilfe) und die Pflegeversicherung (Altenheim) zahlen so sp\u00e4t, dass Tr\u00e4ger ernste Liquidit\u00e4tsproblem bekommen.<\/p>\n<p>Besonders betroffen sind die so wie so schon unterfinanzierten diakonischen Beratungsdienste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>In diesen Krisen liegen gemeinsame Chance: <\/strong><\/p>\n<p>Kirche wird von immer st\u00e4rker mit diakonischem Handeln verkn\u00fcpft, auch wenn die Arbeit von diakonischen Tr\u00e4gern geleistet wird.<\/p>\n<p>Die Menschen h\u00e4lt \u2013 trotz erh\u00f6hter Austrittsbereitschaft \u2013 in der Kirche, dass diese sich f\u00fcr Arme, Kranke und Bed\u00fcrftige einsetzt und f\u00fcr mehr Gerechtigkeit in der Welt.<\/p>\n<p>Diakonie braucht Kirche, weil Mitarbeitende nach der Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit und damit nach unserer Selbstverortung fragen \u2013 ein echtes Plus bei der Mitarbeitenden-Gewinnung.<\/p>\n<p>\u00dcber die Gemeinden haben wir oft Kenntnisse und Zugang ins Sozialquartier, was andere Tr\u00e4ger nicht haben.<\/p>\n<p>Beide Diakonische Werke \u2013 das kreiskirchliche und das DW in Recklinghausen \u2013 haben eine klare Identit\u00e4t \u00fcber ihre diakonischen Beratungsstellen. Viele dieser Dienste sind in Gemeindeh\u00e4user untergekommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>IV.<\/p>\n<p>Aber: Ein mehr oder weniger statisches Nebeneinander in gleichen Geb\u00e4uden und ein Fokus auf die klassischen Beratungsdienste allein wird aber zuk\u00fcnftig nicht reichen: Es fehlt oft eine wirkliche Vernetzung. Oder langj\u00e4hrige Projekte wie der Diakonieladen Waltrop ist nach Corona nicht mehr auf die Beine gekommen.<\/p>\n<p>Kirche <em>und<\/em> Diakonie stellen beide berechtigterweise die Frage: Warum muss mit schwindenden Kirchensteuermittel Arbeitsbereiche finanziert werden, aus derer Finanzierung sich die \u00f6ffentliche Hand immer st\u00e4rker herauszieht? Anderseits sind es oft die ur-eigensten diakonischen Aufgaben, etwa sich um wohnungslose Menschen zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es bedarf also <strong>neuer \u2013 gerne auch zus\u00e4tzlicher \u2013 Ideen. <\/strong>Hoffnungsvolle Ans\u00e4tze gibt es:<\/p>\n<ul>\n<li>In Herten haben wir den <strong>Tagesaufenthalt f\u00fcr Wohnungslose in die Erl\u00f6serkirche<\/strong> verlagert, bewusst weil die Kirche leer stand und einen w\u00fcrdigeren Rahmen bietet als die Zelt-Landschaft hinter unserem Dienstehaus. Das hat zur Vitalisierung eines kirchlichen Ortes beigetragen und zur einer gr\u00f6\u00dferen Sichtbarkeit eines diakonischen Angebots. Erfolgsfaktor: Wir haben die Frage nach der Dauer des Projekts an einem Ort, den die Gemeinde verlassen wird, ausgespart. Das Projekt ist komplett mit Spenden der zus\u00e4tzlichen Kirchensteuermittel aus der Inflationsausgleichszahlung finanziert.<\/li>\n<li>Im <strong>Matthias-Claudius-Zentrum<\/strong> ersetzt der Ambulante Hospizdienst der Diakonie partiell die Altenheimseelsorge, die die Landeskirche l\u00e4ngst, eingestellt hat. Ehrenamtliche werden von einer Koordinatorin begleitet.<\/li>\n<li>In der Kirchengemeinde Haltern f\u00fchrt die <strong>Familienbildungsst\u00e4tte <\/strong>der Diakonie ein Pilotprojekt durch: Gelingt es, Bildungsangebote im Gemeindehaus zwischen Kirchengemeinde und FBS so abzustimmen, dass beide einen qualitativen Schritt nach vorne machen?<\/li>\n<li><strong>W\u00e4rmewinter:<\/strong> Drei Gemeinden haben sich 22\/23 am W\u00e4rmewinter beteiligt. Die ESM ist in diesem Winter mit drei Standorten vertreten; hier ist die Diakonie mit ihrem Speiseangebot vertreten, aber v.a. nutzt die Gemeinde ihre R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr gemeindediakonisches Engagement weit \u00fcber ihren Mitgliederkreis und feste Gruppen hinaus. Das Projekt wurde neben dem In-Door- Spielplatz in Herten mit dem Diakoniepreis 2023 ausgezeichnet.<\/li>\n<li>Die Diakonie nutzt <strong>kirchliche Geb\u00e4ude<\/strong> \u00fcber die Gemeindeh\u00e4user hinaus, wie das Marler Pfarrhaus Westfalenstra\u00dfe f\u00fcr eine Wohngruppe f\u00fcr Jugendliche. Wir bauen in Lippramsdorf eine WG f\u00fcr Kinder neben das dortige Gemeindehaus. Rund um die Pauluskirche in Marl hat die Diakonie seit Jahren eine enge Nachbarschaft. Die Diakonie in RE entwickelt das Gemeindehaus der Altstadtkirchengemeinde an der Holthofstra\u00dfe in Hochlar \u2013 ein Kooperationsprojekt mit der Gemeinde und der Stadt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gerade bei <strong>Geb\u00e4uden und Liegenschaften <\/strong>liegt eine gro\u00dfe Chance eines neuen Miteinanders zwischen Kirche und Diakonie. Wirklich sinnvoll ist dies zuk\u00fcnftig aber nur, wenn nicht die Diakonie einfach \u00fcbernimmt, sondern kirchliche Fl\u00e4chen oder Immobilien einer neuen gemeinsamen Nutzung zugef\u00fchrt werden: Anstatt dass Kirche sichtbar Orte verl\u00e4sst und sich weiterzur\u00fcckzieht, k\u00f6nnte ein neues Projekt entwickelt werden, wo Kirche \u2013 kleinergesetzt und anders kontextualisiert \u2013 bleibt.<\/p>\n<p>Kleiner, aber weiter am Ort: Landeskirchenweit gibt es Unterst\u00fctzung f\u00fcr sozialraum- und gemeindediakonisch orientierte Projekte durch das Institut f\u00fcr Kirche und Gesellschaft. Gemeinden setzen sich am vorhandenen Ort kleiner und holen weitere Partner f\u00fcr eine gemeinsame Idee hinzu, nicht einmal nur diakonische, sondern auch andere gemeinn\u00fctzige Tr\u00e4ger. Beispiele im Sauerland (Menden-Lendringsen) zeigen das: Auf einem kirchlichen Gel\u00e4nde entstehen Wohngeb\u00e4ude f\u00fcr Mehrgenerationen-Projekte, WGs f\u00fcr Menschen mit Behinderung, neue Kinderg\u00e4rten, ein offenes B\u00fcrgerhaus f\u00fcr den Stadtteil \u00a0\u2013kleinere R\u00e4ume f\u00fcr die Gemeindearbeit inklusive. Anstatt zu verschwinden, bleibt Kirche am Ort, selbst wenn Pfarrstellen reduziert werden.<\/p>\n<p>Wir als Diakonie stehen f\u00fcr solche Projekte zur Verf\u00fcgung, aber nur dann, wenn wirklich gemeinsame Interesse zu einem gemeinsamen Projekt zusammengef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Solche Projekte dauern in der Entwicklung zwischen f\u00fcnf und zehn Jahren. Die Gemeinden werden nicht zwingend Geld daran verdienen, aber k\u00f6nnen vorhandene Standorte durch eine Diversifizierung der Angebote und Partner halten bzw. neu qualifizieren. Die Diakonie kann kleinere und flexiblere Wohn- und Hilfeformen schaffen, da die Zeit der gro\u00dfen Einrichtungen zun\u00e4chst vorbei ist.<\/p>\n<p>Es setzt ein Selbstbild voraus, Kirche mit Anderen zu sein, sich zu \u00f6ffnen und sozialraumorientiert zu denken. Kirchengemeinde m\u00fcssen daran glauben, dass es gut ist, zu bleiben, indem sie einen diakonischen Impuls setzen.<\/p>\n<p><strong>Wer hat Lust, alte Kooperationen zu beleben und\/oder \u00fcber neue Idee nachzudenken? <\/strong>Wir brauchen nach Corona dringend Impulse, die nach vorne weisen und dem Abw\u00e4rtstrend trotzig etwas entgegensetzen \u2013 gerade auch wenn die Realisation \u00fcber die Ruhestandsgrenze von handelnden Personen hinausweist.<\/p>\n<p><strong>Ich lade Sie im Jahr 2024 ein, dass wir in jeder Gemeinde Formate entwickeln und durchf\u00fchren, wo wir dieser Frage nachgehen: Welche Diakonie braucht die Kirche? Ich komme in Dienstkonferenzen, in Presbyterien, wir k\u00f6nnen Zukunftswerkst\u00e4tten durchf\u00fchren. <\/strong><\/p>\n<p>Wir schauen, was m\u00f6glich ist. \u2013 Auch die verfasste Diakonie wird vielleicht nicht immer und \u00fcberall mit Angeboten pr\u00e4sent sein k\u00f6nnen. Unsere Arbeitsfelder werden sich noch kurzfristiger ver\u00e4ndern. Aber wir suchen Sie als unsere Partner.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>V.<\/p>\n<p>Zum Schluss: Ich deute nur an, wie ich auf die umgekehrte Frage antworte: <strong>Welche Kirche braucht die Diakonie?<\/strong> Zun\u00e4chst eine, die sich nicht aufgibt. Eine, die nicht bei sich selbst bleibt, sondern die ihren Platz jenseits der eigenen Orte sucht. Die \u2013 auch kleiner und \u00e4rmer \u2013 profiliert und zuversichtlich die Liebe Gottes zu den Menschen bezeugt. Kurzum: eine diakonische Kirche, an die die kirchliche Diakonie vielf\u00e4ltig andocken kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Diakonie\u201c wird gar keine 175 Jahre alt. Es gibt sie \u2013 der Sache nach \u2013 schon im Ersten Testament und \u2013 dem Begriff nach \u2013 im Zweiten Testament der Bibel. Und durch die gesamte Kirchengeschichte hindurch.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":7652,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"sfsi_plus_gutenberg_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_show_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_type":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_alignemt":"","sfsi_plus_gutenburg_max_per_row":"","footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-7651","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-diakonie"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7651","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7651"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7651\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7653,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7651\/revisions\/7653"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7652"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7651"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7651"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7651"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}