{"id":641,"date":"2017-01-11T22:41:23","date_gmt":"2017-01-11T21:41:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=641"},"modified":"2017-01-11T22:54:24","modified_gmt":"2017-01-11T21:54:24","slug":"die-wuerde-des-menschen-ist-tastbar-predigt-mitarbeitendengottesdienst-2016","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=641","title":{"rendered":"Die W\u00fcrde des Menschen ist tastbar (Predigt Mitarbeitendengottesdienst 2016)"},"content":{"rendered":"<p>Die W\u00fcrde des Menschen ist unantastbar \u2013 ja, so sagt es das Grundgesetz. Und wir \u2013 wir, als Diakonisches Werk, \u201eachten die W\u00fcrde des Menschen\u201c (Leitbild). <em>Was <\/em>aber W\u00fcrde ist, steht nicht im Grundgesetz, auch nicht in der Bibel. Auch nicht im QM-Handbuch.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Predigt \u2013 Christuskirche RE<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mitarbeitenden-Gottesdienst 2016<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die W\u00fcrde des Menschen ist tastbar<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was W\u00fcrde ist \u2013 da muss ich mich immer wieder neu vorf\u00fchlen. Ja, die W\u00fcrde des Menschen ist <em>tastbar<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man braucht Fingerspitzengef\u00fchl.<\/p>\n<p>Man kommt dem N\u00e4chsten sehr nahe, wenn man die Frage nach seiner W\u00fcrde nicht nur theoretisch stellt, sondern wenn man sich auf ihn einl\u00e4sst und empfindsam wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So formulierte ein deutscher Afghanistan-Soldat: \u201e<em>Wie nahe uns das Gute und B\u00f6se geht, das uns begegnet, h\u00e4ngt nicht von dessen Ausma\u00df ab, sondern von unserer Empfindsamkeit.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p>Tasten wir uns also vor: Bei einem Abendessen von Jesus mit sicher wichtigen Religionsgelehrten erscheint pl\u00f6tzlich diese Frau auf der Bildfl\u00e4che. Ihre \u201eS\u00fcnde\u201c ist keine Frage der Religion, sondern der b\u00fcrgerlichen Moral: Sie wird wohl eine Prostituierte sein, die tut, womit sie an den gesellschaftlichen Rand gedr\u00e4ngt wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir erfahren nicht mal ihren Namen. Ob er sie siezt?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und was ist ihre W\u00fcrde? &#8211; Was ist <em>ihre<\/em> Geschichte und damit ihre Verletzbarkeit und ihre Sehnsucht? Was macht ihre Einzigartigkeit aus, ja <em>auch ihre<\/em> Einzigartigkeit?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie tritt von hinten heran an die F\u00fc\u00dfe Jesu, weint, netzt die F\u00fc\u00dfe mit Tr\u00e4nen, trocknet die F\u00fc\u00dfe mit ihrem Haar, k\u00fcsst die F\u00fc\u00dfe \u2013 und salbt sie mit kostspieligem Salb\u00f6l. Immer wieder die F\u00fc\u00dfe \u2013 eine absolut kitzelige Stelle\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eigentlich geh\u00f6rt es sich damals, dem Gast die F\u00fc\u00dfe zur Begr\u00fc\u00dfung zu waschen \u2013 aber mit Wasser, nicht mit Tr\u00e4nen. Und die F\u00fc\u00dfe seines Gastes zu trocknen, aber mit einem Tuch \u2013 aber nicht mit den Haaren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Frau n\u00e4hert sich, sucht eine unglaubliche N\u00e4he, ganz ohne Worte. Es wird intim und k\u00f6rperlich. Typisch! Eine Hure\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p><u>Frau Rosenkranz\/Brille\u201c:<\/u> W\u00fcrde wird f\u00fcr mich auch tastbar, wenn ich mich in die Lage des Ratsuchenden versetze. Wenn ich versuche seine Sichtweise zu verstehen und meine Sicht zu sch\u00e4rfen, kann ich ihn besser unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jesus tut \u2013 ungew\u00f6hnlicherweise \u2013 nichts. Er l\u00e4sst sich aber im doppelten Sinne von der Frau \u201eber\u00fchren\u201c. Er hat keinen vorgefertigten Blick, obwohl er sicher schon wei\u00df, was die Gesetzestreuen jetzt \u00fcber ihn denken. F\u00fcr ihn hat jeder Mensch eine eigene Geschichte und damit auch eine individuelle W\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was verletzt die W\u00fcrde dieser Frau? Was sch\u00fctzt sie? Hier und jetzt?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jesus versetzt sich in die Lage der Frau, gerade indem er nichts tut. W\u00fcrde er sich wehren, w\u00fcrde er die aufrichtige Liebe dieser Frau abwehren und sie in das Bild zur\u00fcckpressen, das die Gesellschaft von ihr hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er l\u00e4sst es geschehen, er l\u00e4sst sich Zeit und gibt der Frau die Zeit. Und er gibt ihr damit die Chance, ihre echte Zuneigung zu zeigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>Frau Rosenkranz\/Stoppuhr:<\/u> \u201eW\u00fcrde wird f\u00fcr mich dadurch tastbar, dass ich mir auch unter Zeitdruck im Arbeitsalltag, Zeit f\u00fcr die Sorgen, \u00c4ngste und Probleme meiner Mitmenschen nehme.<\/p>\n<p>Ein w\u00fcrdevoller Umgang bedeutet f\u00fcr mich auch, mir in Ruhe das Anliegen meiner Mitmenschen anzuh\u00f6ren und Hilfestellung zu geben wenn sie es w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jesus l\u00e4sst sich von dieser Frau \u201eber\u00fchren\u201c, im doppelten Sinne. Er findet ihre W\u00fcrde heraus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicht das erotische Ber\u00fchren seiner F\u00fc\u00dfe ist die entscheidende Geste, sondern die Tr\u00e4nen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier bricht ihre Verletzlichkeit heraus, ihr Innersten. Durch die Begegnung mit Jesus ist die Frau nicht mehr festgelegt, ja festgenagelt, sondern frei, sich zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>IV.<\/p>\n<p>Auch der Pharis\u00e4er Simon soll im anschlie\u00dfenden Dialog einen anderen Blick auf die Frau werfen: Jesus h\u00e4lt ihm vor, dass Simon selbst die einfachsten H\u00f6flichkeitsregeln missachtet hat: kein F\u00fc\u00dfewaschen, kein Begr\u00fc\u00dfungskuss. Die Frau aber habe <em>echte<\/em> Liebe gezeigt \u2013 gegen alle gesellschaftlichen Konventionen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ihr ist damit um ein vielfaches mehr vergeben im Anbetracht dieser Liebe. Sie geht in \u201eFrieden\u201c, mit \u201eschalom\u201c, dem biblischen Beziehungsbegriff schlechthin: mit der Hoffnung auf neue, andere Gemeinschaft. Auf Teilhabe am Leben. Rehabilitiert. Neu eingebunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>V.<\/p>\n<p>Der Blick f\u00e4llt unweigerlich auch auf mich und meine W\u00fcrde: \u201eIch danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin\u201c (Ps 139).<\/p>\n<p>So nimmt mich auch Gott in den Blick, wie Jesus diese Frau. Gott schaut hoffentlich davon ab, was andere von mir denken und was andere mir f\u00fcr eine W\u00fcrde zumessen. Er kennt mich wirklich (\u201eGott kannte mich schon, als ich im Verborgenen gemacht wurde\u201c), auch mit allen Untiefen. Er liebt mich bedingungslos. Ich muss mich nicht verstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich kann mich selber annehmen, weil ich angenommen bin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>Herr Klomann\/Spiegel:<\/u> W\u00fcrde wird f\u00fcr mich tastbar, wenn ich mich und meine W\u00fcrde im Blick behalte. Nur so kann ich authentisch im Umgang mit Klienten und Mitarbeitenden sein und ihnen w\u00fcrdevoll begegnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich frage mich: Was w\u00fcrde Gott \u00fcber mich erz\u00e4hlen?<\/p>\n<p>Wof\u00fcr stehe <em>nur<\/em> ich?<\/p>\n<p>Wo sind meine Grenzen? Wo w\u00e4re meine W\u00fcrde verletzt?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>VI.<\/p>\n<p>Wir arbeiten f\u00fcr die Diakonie.<\/p>\n<p>Ich denke, wir alle sch\u00e4tzen in diesen Zeiten, dass wir unsere Arbeit richten an Menschen unabh\u00e4ngig von Herkunft, Religion und sozialen Stand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Damit orientieren wir uns an diesem Jesus, der <em>jeden<\/em> Menschen anschaut und auch bereit ist, Widerspruch in Kauf zu nehmen. W\u00fcrde ist unabh\u00e4ngig von moralischer Beurteilung, unabh\u00e4ngig von vorgefassten Zuschreibungen und Urteilen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir erleben ja derzeit, wie Menschen in ihrer W\u00fcrde diskreditiert werden wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder ihrer Religion. Der Nachbar soll nicht Boateng hei\u00dfen, es sei denn er ist deutsch und christlich, dann doch. Wir erleben politische Programme, die Sozialleistungen davon abh\u00e4ngig machen wollen, ob man Deutscher ist oder nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun hat das christliche Abendland die allgemeinen Menschenrechten hervorgebracht und den 1. Artikel des GG: Die W\u00fcrde des <em>Menschen<\/em> ist unantastbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das hat damit zu tun, dass Jesus von Nazareth das N\u00e4chstenliebegebot mit dem Feindesliebe konkretisiert \u2013 und damit unterstreicht, dass die W\u00fcrde <em>jedem <\/em>Menschen gilt, selbst dem, den ich als letzten vor Augen h\u00e4tte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die W\u00fcrde des Menschen mag verletzbar sein, sie ist aber nie verlierbar! Sie kann niemanden abgesprochen werden!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das ist doch der Antrieb, dass wir uns immer wieder neu sich einzusetzen f\u00fcr Entrechtete und an den Rand Gestellte, f\u00fcr Schwache und Nichtbeachtete.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00fcrde gibt es nicht st\u00fcckchenweise. Entweder wird sie dem Menschen zuerkannt, oder eben nicht, wodurch das Menschsein im Ganzen abgesprochen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>VII.<\/p>\n<p>Die Diakonie ist ein \u201eW\u00fcrde-Netzwerk\u201c. Sie geht davon aus, dass Gott \u00fcber jeden Menschen, der uns anvertraut ist, etwas zu erz\u00e4hlen hat. Weil Gott aber oft nur fl\u00fcstert, m\u00fcssen wir beim Mitmenschen selber hinh\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>Frau Holtz\/\u201cNetz\u201c<\/u> \u201eW\u00fcrde ist f\u00fcr mich tastbar, wenn ein starkes Netz uns h\u00e4lt und Empathie, Offenheit und Kommunikation in unserer Arbeit m\u00f6glich macht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche uns als Werk, als Teil der evangelischen Kirche, dass wir der W\u00fcrde der anvertrauten Menschen m\u00f6glichst oft nahe kommen \u2013 auch wenn N\u00e4he die Gefahr birgt, sich auch mal Finger zu verbrennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den drei Leitungskr\u00e4ften, die neu begonnen haben, und allen anderen neuen MA sei gesagt: Ihr seid nicht alleine unterwegs, sondern in der Gemeinschaft mit Anderen, die Euch unterst\u00fctzen und die auch Euch in Eurer W\u00fcrde bewahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>VIII.<\/p>\n<p>W\u00fcrde wird im Grundgesetz benannt, aber bewusst ohne einen spezifischen weltanschaulichen Begr\u00fcndungszusammenhang. Den hat jeder selbst f\u00fcr sich zu formulieren oder f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfere Gemeinschaft, in die er gestellt ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lassen wir uns doch einfach mal des \u00d6fteren \u00fcberraschen, welche Feinsinnigkeiten und Empfindsamkeiten die Bibel und die Orientierung an Jesus, dem Christus, zu bieten hat:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>Frau Schindler\/Bibel:<\/u> Christ sein und diakonische arbeiten und handeln: Diese Aufforderung entnehme ich dem Neuen Testament. Das ist meine Basis. Jesus hat uns mit seinem Leben gezeigt, was m\u00f6glich ist. Er hat uns in seine Nachfolge genommen; er hat uns das Gebet und die N\u00e4chstenliebe mitgegeben, und er l\u00e4sst uns die Freiheit, nach unseren Gaben und M\u00f6glichkeiten t\u00e4tig zu werden. Er fordert uns auf, uns an die Seite der Schwachen und Benachteiligten zu stellen, aber auch uns selbst nicht aus dem Blick zu verlieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die W\u00fcrde des Menschen ist unantastbar \u2013 ja, so sagt es das Grundgesetz. Und wir \u2013 wir, als Diakonisches Werk, \u201eachten die W\u00fcrde des Menschen\u201c (Leitbild). Was aber W\u00fcrde ist, steht nicht im Grundgesetz, auch nicht in der Bibel. 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