{"id":583,"date":"2017-01-11T20:52:03","date_gmt":"2017-01-11T19:52:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=583"},"modified":"2017-01-11T20:52:03","modified_gmt":"2017-01-11T19:52:03","slug":"texte-zur-friedenswanderung-in-altena-pfingstmontag-2013","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=583","title":{"rendered":"Texte zur Friedenswanderung in Altena (Pfingstmontag 2013)"},"content":{"rendered":"<p>Gottesdienstlicher Sparziergang am Pfingstmontag zum Thema \u201eFrieden\u201c<!--more--><\/p>\n<p><strong>LUTHERKIRCHE <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Orgelspiel<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Votum<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Begr\u00fc\u00dfung<\/p>\n<ul>\n<li>Pfingsten und der Geist des Friedens<\/li>\n<li>Altenaer Friedensorte (es gibt noch mehr).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Friedensmosaik am Richard-Schirrmann-Denkmal: <\/strong>&#8222;Alle Jugendherbergen sollen Kulturst\u00e4tten der Jugend und Mahnmal des Friedens werden und der Verst\u00e4ndigung und Freundschaft der Jugend aller V\u00f6lker dienen&#8220; hei\u00dft es auf einer Tafel am &#8222;Mutterhaus&#8220; auf Burg Altena.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Der j\u00fcdische Friedhof am Gr\u00fcnen Wege<\/strong><\/li>\n<li><strong>Weitere Gedenktafeln (oft Heldengedenktafel)<\/strong><\/li>\n<li>Orte \u201eumwidmen\u201c und \u201eumdenken\u201c: aus Heldenverehrungsst\u00e4tten Friedensorte machen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein Wort zum Ort (Ursula Rinke) <\/strong><\/p>\n<p>Rechts und links an den W\u00e4nden sehen sie die Tafeln auf denen die Altenaer Soldaten genannt sind, die in den Befreiungskriegen und den sog. Vereinigungskriegen gefallen sind und diejenigen, die in dem schrecklichen ersten Weltkrieg ihr Leben lassen mussten.<\/p>\n<p>Auf den \u00e4lteren Tafeln k\u00f6nnen Sie noch lesen \u201egefallen f\u00fcr K\u00f6nig und Vaterland\u201c \u2013 etwas, das uns heute einen kalten Schauer \u00fcber den R\u00fccken jagt.<\/p>\n<p>Ein erstes zaghaftes Umdenken scheint nach dem ersten Weltkrieg stattgefunden zu haben. Diese Tafeln sind mit einem Zitat aus dem Alten Testament, 2. Samuel 1.27 \u00fcberschrieben: \u201eWie sind die Helden gefallen und die Streitbaren umkommen.\u201c Da schwingt schon das Grauen und vielleicht auch ein Bedauern mit.<\/p>\n<p>Auch wenn auf den \u00e4lteren Tafeln nur wenige Namen stehen. Das Sterben dieser Menschen war nicht weniger schrecklich und hinter jedem Namen steht ein Schicksal, ein junger Mensch, der sein Leben noch vor sich gehabt h\u00e4tte und darum betrogen wurde.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Eingangslied: Gott gab uns Atem, EG 432<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Regieanweisung: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Liedbl\u00e4tter mitnehmen<\/li>\n<li>Kreuz geht voraus \/ kein trauriger Kreuzweg, sondern ein Weg zum Atem holen, zum Ausrichten und zum Austausch!<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gebet <\/strong><\/p>\n<p>Und richte unsere F\u00fc\u00dfe auf den Weg des Friedens:<\/p>\n<p>Komme mit deinem Geist der Vers\u00f6hnung in unsere Mitte!<\/p>\n<p>Komm mit dem Geist der Erneuerung in unsere Herzen!<\/p>\n<p>Komm mit deinem Geist: f\u00fcr Klarheit und Mut in unserem Friedenszeugnis! F\u00fcr das Durchhalten, mehr an den Frieden zu glauben als an Gewalt und Krieg.<\/p>\n<p>Begleite uns auf diesem Weg \u2013 auch heute morgen an Orte, die dem Frieden dienen m\u00f6gen.<\/p>\n<p>richte unsere F\u00fc\u00dfe auf den Weg des Friedens. Amen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>ROTBUCHE Burg Holtzbrinck: <\/strong>Das Friedensjahr 1983<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein Wort zum Ort (Ursula Rinke) <\/strong><\/p>\n<p>Wenige Menschen in Altena werden sich daran erinnern, was es mit diesem Baum auf sich hat. Der Friedensbaum, eine Rotbuche, wurde am 15.10.1983, im Rahmen der damaligen Friedenswoche zu Beginn des Friedensfestes von der Friedensgruppe Altena gepflanzt. Wir wollten damit ein Zeichen setzen, ein Zeichen des Lebens setzen gegen die waffenstarrende Todesdrohung der atomaren Nachr\u00fcstung.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcberleitung:<\/strong> Die Friedensbewegung (\u201eSchwerter zu Pflugscharen\u201c) in Ost und West: Wurde auch durch den Kirchentag stark beeinflusst. Erste gro\u00dfe Friedensdemonstrationen fanden anl\u00e4sslich des Deutschen Evangelischen Kirchentages im Juni 1981 in Hamburg und 1983 in Hannover statt. \u201eUmkehr zum Leben\u201c, das war das Motto der lila T\u00fccher: \u201eDie Zeit ist da f\u00fcr ein Nein ohne jedes Ja zu Massenvernichtungswaffen\u201c. Wir verdanken der Altenaer Friedensgruppe, dass in dieser Stadt immer wieder f\u00fcr den Frieden demonstriert \u2013 und auch gebetet wurde und wird.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Friedenspsalm (Heinz M\u00fchrmann)<\/strong><\/p>\n<p>K\u00f6nnte ich doch h\u00f6ren,<\/p>\n<p>was Gott der Herr redet,<\/p>\n<p>da\u00df er Frieden zusagte seinem Volk und seinen Heiligen,<\/p>\n<p>damit sie nicht in Torheit geraten.<\/p>\n<p>Doch ist ja seine Hilfe nahe denen, die ihn f\u00fcrchten,<\/p>\n<p>da\u00df in unserm Lande Ehre wohne;<\/p>\n<p>da\u00df G\u00fcte und Treue einander begegnen,<\/p>\n<p>Gerechtigkeit und Friede sich k\u00fcssen;<\/p>\n<p>da\u00df Treue auf der Erde wachse<\/p>\n<p>und Gerechtigkeit vom Himmel schaue;<\/p>\n<p>da\u00df uns auch der Herr Gutes tue,<\/p>\n<p>und unser Land seine Frucht gebe;<\/p>\n<p>da\u00df Gerechtigkeit vor ihm her gehe<\/p>\n<p>und seinen Schritten folge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lied: We shall overcome<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FRIEDENSEICHE am Markaner: <\/strong>Das Kriegsjahr 1871<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein Wort zum Ort (Ursula Rinke) <\/strong><\/p>\n<p>Am 18.4.1871wurde auf dem st\u00e4dtischen Platz vor der unteren Lenne-Fahrbr\u00fccke , der ehem. Gro\u00dfen Br\u00fccke, eine Friedenseiche gepflanzt. Die Obrigkeit hatte wahrscheinlich die Verherrlichung des Sieges \u00fcber Frankreich im Sinn. Die Menschen, die den Krieg erlebt und darunter gelitten hatten, werden mit diesem Baum die Hoffnung auf einen langen Frieden verbunden haben. Die Gedenktafel ist nicht mehr vorhanden und der Text ist nicht \u00fcberliefert. Vielleicht ist das gut so. Aber immerhin hat die Friedenseiche zwei Weltkriege und die Stadtsanierung \u00fcberstanden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Text <\/strong><\/p>\n<p>Notiz eines Soldaten in Afghanistan: \u201eWir nahe uns das Gut und das B\u00f6se geht, das uns begegnet, h\u00e4ngt nicht von dessen Ausma\u00df ab, sondern von unserer Empfindsamkeit.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bibeltext Jesaja 32,15ff.:<\/strong><\/p>\n<p>Wenn der Geist aus der H\u00f6he ausgegossen wird: Dann wird die W\u00fcste zum fruchtbaren Lande und das fruchtbare Land wie Wald geachtet werden.<\/p>\n<p>16 Und das Recht wird in der W\u00fcste wohnen und Gerechtigkeit im fruchtbaren Lande.<\/p>\n<p>17 Und der Gerechtigkeit Frucht wird Friede sein, und der Ertrag der Gerechtigkeit wird ewige Stille und Sicherheit sein,<\/p>\n<p>18 da\u00df mein Volk in friedlichen Auen wohnen wird, in sicheren Wohnungen und in stolzer Ruhe.<\/p>\n<p>20 Wohl euch, die ihr s\u00e4en k\u00f6nnt an allen Wassern und k\u00f6nnt die Rinder und Esel frei gehen lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lied: Gib Frieden, Herr, gib Frieden, EG 430,1.3.4 Mel. 361<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>RUSSENGR\u00c4BER M\u00fchlendorf-Friedhof: <\/strong>Der Zweite Weltkrieg<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein Wort zum Ort (Ursula Rinke) <\/strong><\/p>\n<p>50 Gr\u00e4ber befinden sich auf diesem Feld. 12 russische Soldaten, 24 Ostarbeiter und Ostarbeiterinnen, 1 Polin und ein unbekannter Russe sind hier bestattet wurden.<\/p>\n<p>Das erste Grab , das von Semen Kolwa wurde am 02.10.1942 angelegt. 1946 wurden die Gr\u00e4ber instandgesetzt.<\/p>\n<p>quadratische steinerne Grabplatten, die in den Rasen eingef\u00fcgt wurden erinnern an die Menschen, die hier fern von ihrer Heimat ihren Tod fanden. Am unteren Ende steht das Ehrenmal mit der russischen Inschrift.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcberleitung: \u201e<\/strong>Vers\u00f6hnung\u201c ist das Wort. Um Verzeihung und Vergebung kann ich bitten; Vers\u00f6hnung kann mir nur der andere anbieten. Es gibt viele Gesten der Vers\u00f6hnung zwischen Ost und West \u2013 auch im Friedenszeugnis der Kirche. Aber wie schwer ist es? Und wie br\u00fcchig? Frieden ist stets neu zu erk\u00e4mpfen und gewinnen \u2013 und nicht abl\u00f6sbar vom Sohn Gottes, dem Vers\u00f6hner. Er vereint als Person Vers\u00f6hnung und unvers\u00f6hnlich erlittendes Unrecht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Aus einer Predigt von Peter Beier, Vers\u00f6hner <\/strong><\/p>\n<p>\u201eWer will von Vers\u00f6hnung reden, gar von Vers\u00f6hnung der V\u00f6lker? Unvers\u00f6hnt und unvers\u00f6hnlich stehen wir uns in der Wirklichkeit gegen\u00fcber. Aber wer bestimmt eigentlich, was wirklich ist und folglich Wirkung erzeugt? &#8211; Wir Christen vernehmen etwas Unbegreifliches, h\u00f6ren ein fremdes Wort. Dieses Wort stemmt sich gegen unsere Definition von Wirklichkeit und befragt unsere Erfahrungen. Gott war in Christus und vers\u00f6hnte die Welt mit ihm selbst. Da, am Kreuz auf Golgatha, da, im Leib eines gequ\u00e4lten get\u00f6teten Menschen, da, in einem Vorgang, der die unvers\u00f6hnliche Wirklichkeit nur zu best\u00e4tigen scheint \u2013 da ist und war Gott selbst. Er rechnet nicht ab, sondern vergibt. Er die sieht die Welt als mit ihm vers\u00f6hnte Welt an.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Friedensbekenntnis (Seoul 1990) <\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube an Gott, der die Liebe ist, und der die Erde allen Menschen geschenkt hat.<br \/>\nIch glaube nicht an das Recht des St\u00e4rkeren,<br \/>\nan die St\u00e4rke der Waffen, an die Macht der Unterdr\u00fcckung.<br \/>\nIch glaube an Jesus Christus, der gekommen ist, uns zu heilen, und der uns aus allen t\u00f6dlichen Abh\u00e4ngigkeiten befreit.<br \/>\nIch glaube nicht, dass Kriege unvermeidlich sind, dass Friede unerreichbar ist.<br \/>\nIch glaube an die Gemeinschaft der Heiligen, die berufen ist, im Dienst aller Menschen zu stehen.<br \/>\nIch glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss, dass der Tod das Ende ist, dass Gott die Zerst\u00f6rung der Erde gewollt hat.<br \/>\nIch glaube, dass Gott f\u00fcr die Welt eine Ordnung will, die auf Gerechtigkeit und Liebe gr\u00fcndet, und dass alle M\u00e4nner und Frauen gleichberechtigte Menschen sind.<br \/>\nIch glaube an Gottes Verhei\u00dfung eines neuen Himmels und einer neuen Erde, wo Gerechtigkeit und Friede sich k\u00fcssen.<br \/>\nIch glaube an die Sch\u00f6nheit des Einfachen, an die Liebe mit offenen H\u00e4nden, an den Frieden auf Erden. Amen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Lied: Verleih uns Frieden gn\u00e4diglich, EG 421<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>M\u00dcHLENDORF-Kirche <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Orgelmusik, ggf. zu EG 678 Mel. 243 (s.u.)<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein Wort zum Ort (Dietmar Kehlbreier)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcrbittengebet (Ursula Rinke)<\/p>\n<p>Guter Gott, du Gott Friedens,<\/p>\n<p>vor dich bringen wir, was uns befl\u00fcgelt und was uns belastet. Wir danken dir f\u00fcr die Vielfalt des Lebens und f\u00fcr den Reichtum der Sch\u00f6pfung, die du uns anvertraust. Aber wir sorgen uns um den Fortbestand deiner Welt. Wir wollen dazu beitragen, dass auch k\u00fcnftige Generationen Heimat und Geborgenheit in ihr finden.<\/p>\n<p>Wir bitten dich: st\u00e4rke unseren Glauben an deine Liebe zum Leben. Stecke uns an mit deiner Liebe zum Leben. Gib Kraft zum Handeln aber auch zum Ertragen der Ohnmacht. Sch\u00e4rfe unseren Blick f\u00fcr die Verletzungen, die menschliches Handeln unserer Mitwelt zuf\u00fcgt. Gib, dass wir es nicht schweigend hinnehmen, wenn politische oder wirtschaftliche Eigeninteressen das \u00dcberleben aufs Spiel setzen. Lass uns auf deine Zusage vertrauen, dass du Frieden auf der Erde und mit der Erde willst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vater unser (Dietmar Kehlbreier) <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Lied: Wir beten f\u00fcr den Frieden, EG 678 (Mel. EG 243)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Einladung<\/strong> Kirchencaf\u00e9<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201e<em>In der Bibel werden die Menschen, die sich f\u00fcr den Frieden einsetzen, nicht als Spinner oder Chaoten bezeichnet, sondern als Kinder Gottes und Friedensstifter.\u201c (Heinz M\u00fchrmann)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Segen<\/strong><\/p>\n<p>(19. Vollversammlung des \u00d6RK Porto Alegre 2006)<\/p>\n<p>M\u00f6ge Gott dich segnen mit Unbehagen<\/p>\n<p>gegen\u00fcber allzu einfachen Antworten,<\/p>\n<p>Halbwahrheiten,<\/p>\n<p>und oberfl\u00e4chlichen Beziehungen,<\/p>\n<p>damit Leben in der Tiefe deines Herzens wohnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>M\u00f6ge Gott dich mit Zorn segnen<\/p>\n<p>gegen\u00fcber Ungerechtigkeit, Unterdr\u00fcckung<\/p>\n<p>und Ausbeutung von Menschen,<\/p>\n<p>damit du nach Gerechtigkeit,<\/p>\n<p>Gleichberechtigung und Frieden strebst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>M\u00f6ge Gott dich mit Tr\u00e4nen segnen,<\/p>\n<p>zu vergie\u00dfen f\u00fcr die, die unter Schmerzen,<\/p>\n<p>Ablehnung, Hunger und Krieg leiden,<\/p>\n<p>damit du deine Hand ausstreckst,<\/p>\n<p>um sie zu tr\u00f6sten und ihren Schmerz<\/p>\n<p>in Freude zu verwandeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und m\u00f6ge Gott dich mit Torheit segnen,<\/p>\n<p>daran zu glauben,<\/p>\n<p>dass du die Welt ver\u00e4ndern kannst,<\/p>\n<p>indem du Dinge tust, von denen andere meinen,<\/p>\n<p>es sei unm\u00f6glich, sie zu tun. Amen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Musik<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gottesdienstlicher Sparziergang am Pfingstmontag zum Thema \u201eFrieden\u201c<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"sfsi_plus_gutenberg_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_show_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_type":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_alignemt":"","sfsi_plus_gutenburg_max_per_row":"","footnotes":""},"categories":[12,5],"tags":[],"class_list":["post-583","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pfingsten","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/583","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=583"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/583\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":584,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/583\/revisions\/584"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=583"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=583"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=583"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}