{"id":581,"date":"2017-01-11T20:48:43","date_gmt":"2017-01-11T19:48:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=581"},"modified":"2017-01-11T20:48:43","modified_gmt":"2017-01-11T19:48:43","slug":"jesus-und-die-suenderin-11-so-n-tr-lk-736-50","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=581","title":{"rendered":"Jesus und die S\u00fcnderin (11. So. n. Tr. Lk 7,36-50)"},"content":{"rendered":"<p><sup>36<\/sup>Ein Pharis\u00e4er aber lud ihn ein, mit ihm zu essen, und er ging in das Haus des Pharis\u00e4ers und legte sich zu Tisch. <sup>37<\/sup>Und seht, eine Frau, die in der Stadt als <sub>hamartolos<\/sub>S\u00fcnderin galt, h\u00f6rte, dass er im Hause eines Pharis\u00e4ers a\u00df, und brachte eine Alabasterflasche Salb\u00f6l. <!--more--><\/p>\n<p><strong>Predigt \u2013 Lutherkirche Altena,\u00a0 11. <\/strong><strong>Sonntag nach Trinitatis #Lk 7,36-50<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><sup>38<\/sup>Dann begab sie sich nach hinten, zu seinen F\u00fc\u00dfen, und weinte. Mit den Tr\u00e4nen begann sie seine F\u00fc\u00dfe zu benetzen, mit ihren Haaren trocknete sie diese, und sie k\u00fcsste und salbte seine F\u00fc\u00dfe mit Salb\u00f6l. <sup>39<\/sup>Der Gastgeber aber sah dies und sagte zu sich: \u00bbWenn er ein Prophet w\u00e4re, w\u00fcrde er merken, wer sie ist und was f\u00fcr eine ihn da ber\u00fchrt, n\u00e4mlich: eine S\u00fcnderin.\u00ab <sup>40<\/sup>Jesus aber sagte zu ihm: \u00bbSimon, ich muss dir etwas sagen.\u00ab Der sagte: \u00bbLehrer, nur zu, sprich!\u00ab <sup>41<\/sup>\u00bbEs hatte jemand an zwei Personen Geld geliehen. Eine Person schuldete 500, die andere 50\u00a0Denare: <sup>42<\/sup>Da sie es nicht zur\u00fcckzahlen konnten, schenkte er es beiden. Wer von den beiden Personen wird ihn daf\u00fcr st\u00e4rker lieben?\u00ab <sup>43<\/sup>Simon antwortete: \u00bbIch vermute, diejenige, der er mehr geschenkt hat.\u00ab Und er sagte zu ihm: \u00bbDu hast richtig geurteilt.\u00ab <sup>44<\/sup>Er wandte sich der Frau zu und sagte zu Simon: \u00bbSiehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser f\u00fcr die F\u00fc\u00dfe gegeben. Sie aber benetzte meine F\u00fc\u00dfe mit Tr\u00e4nen und trocknete sie mit ihren Haaren. <sup>45<\/sup>Du gabst mir keinen Begr\u00fc\u00dfungskuss, sie aber, seit sie hereingekommen ist, hat nicht aufgeh\u00f6rt, meine F\u00fc\u00dfe zu k\u00fcssen. <sup>46<\/sup>Du hast meinen Kopf nicht mit \u00d6l gesalbt, sie aber hat meine F\u00fc\u00dfe mit Salb\u00f6l gesalbt. <sup>47<\/sup>Deshalb sage ich dir: Ihre vielen <sub>hamartia<\/sub>S\u00fcnden wurden ihr vergeben, denn sie liebt stark. Wem aber wenig vergeben wurde, der liebt nur wenig.\u00ab <sup>48<\/sup>Er sagte zu ihr: \u00bbDeine S\u00fcnden sind dir vergeben.\u00ab <sup>49<\/sup>Am gemeinsamen Tisch begannen sie zueinander zu sagen: \u00bbWer ist er, dass er auch S\u00fcnden vergeben kann?\u00ab <sup>50<\/sup>Er sagte zu der Frau: \u00bbDeine <sub>pistis<\/sub>Glaubenstreue hat dich <sub>soteria<\/sub>gerettet, gehe in Frieden!\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>eine Geschichte voller Ber\u00fchrungs\u00e4ngste und \u00fcberwundener Ber\u00fchrungs\u00e4ngste!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Die S\u00fcnderin<\/li>\n<\/ol>\n<p>Da ist diese Frau, \u201eS\u00fcnderin\u201c, sie wird wohl eine Prostituierte gewesen sein. Damals musste Hurerei keine individuelle Schuld sein: Auch schon zur biblischen Zeit wurden Frauen oft aus wirtschaftlicher Not in die Prostitution getrieben: Wenn der Mann starb oder die Frau keinen Mann fand und in der patriarchalen Gesellschaft unversorgt blieb. Dann gerieten Frauen oft aus Not in Abh\u00e4ngigkeiten und Zw\u00e4nge.<\/p>\n<p>Sie sucht Jesus von sich aus auf \u2013 und tritt hinein in eine geschlossene Gesellschaft: von M\u00e4nnern, von Religi\u00f6sen, die sie als S\u00fcnderin bezichtigen. In platzt in ein Abendesse, bei dem sich Simon, der Pharis\u00e4er, mit Jesus einmal ungest\u00f6rt \u00fcber Gott und die Welt unterhalten m\u00f6chte. Sie riskiert damit alles. Und ich vermute: Sie riskiert alles, weil sie ihr altes Leben leid ist! <em>Weil sie ihr altes Leben leid ist, nimmt es aber selbst in die Hand.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich bewundere ihren Mut, ihre Selbstvertrauen, obwohl sie von au\u00dfen betrachtet sicher abgewertet wird. Ihre Sehnsucht nach Neuanfang, nach \u201eUmkehr\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Frau redet nicht, sie handelt. Sie salbt Jesus \u2013 damals eine Luxusgabe. Eigentlich reichte es, zur Begr\u00fc\u00dfung die F\u00fc\u00dfe des Gastgebers zu waschen. Sie hat keine Ber\u00fchrungs\u00e4ngste! Das Ma\u00df der Verehrung \u00fcbersteigt die \u00fcbliche Gastfreundschaft bei weitem. Fast k\u00f6nnte man argw\u00f6hnen: Sie liebt Jesus mit den Mitteln, f\u00fcr die andere bezahlen, die andere als ihre S\u00fcnde sehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jesus begegnet dieser Frau mit Achtung \u2013 er schickt sie nicht weg. Vor allem: Er glaubt ihr die Echtheit ihrer Liebe. Nicht leicht, bei einer Hure. Diese Frau zeigt sich als liebes<em>f\u00e4hige<\/em> Frau \u2013 und das bei ihrer Geschichte. Wer w\u00fcrde ihr das abnehmen, dass es nicht nur die antrainierte Show ist?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p>Und dann die Ber\u00fchrungs\u00e4ngste des Simon, des Pharis\u00e4ers, der sich auskennt in der Religion, der wei\u00df, was richtig und falsch ist. Er l\u00e4dt Jesus ein, um mit ihm, wie gesagt, \u00fcber Gott und die Welt zu reden. Sicher auch, um sich zu vergewissern, dass er die rechten Ansichten hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Best\u00e4tigung, Vergewisserung. Sich Ein\u00fcben ins Althergebrachte. Auch mal abf\u00e4llig \u00fcber die reden, die es mit der Religion nicht so genau nehmen. Die sich, weil sie sich eben nicht mehr so gut auskennen in der Bibel und mit dem Glauben, mit allerhand \u201eGesocks\u201c abgeben\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich stelle mir vor, wie unsicher er wird, ja \u00e4rgerlich, als die Frau die feine Gesellschaft mit Jesus st\u00f6rt. Und dass Jesus diese \u201eS\u00fcnderin\u201c, wie er sagen w\u00fcrde, nicht fortschickt. Und dass dessen Aufmerksamkeit auf sie \u00fcbergeht. Und \u00fcberhaupt, dass Simon komplett aus seiner Gastgeberrolle herausgehoben wird: Jesus erz\u00e4hlt dieses Gleichnis mit dem Schuldenerlass und vergleicht es mit dem Ma\u00df an Liebe: Viel vergeben wird, wer viel Liebe zeigt. Pl\u00f6tzlich ist Jesus der Gastgeber, bestimmt den Fokus und die Regeln und wem die Aufmerksamkeit gilt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Simon: Er ist allein ein \u201ePappkamerad\u201c (Luise Schottroff). Er kommt schlecht weg. Obwohl man ihm zu Gute halten kann: Er schickt die Frau auch nicht weg aus einem Haus. Er deutet das Gleichnis richtig, wohlwissend, dass er sich selbst damit selbst entlarvt. Er hat weniger Liebe gezeigt.<\/p>\n<p>Wie gut, dass Jesus immer wieder zu Gleichnissen greift: Sie lassen seinen Zuh\u00f6rern die Chance \u2013 wenn sie noch nicht verstanden haben &#8211; , selber zu verstehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p>\u201eDein Glaube hat dir geholfen\u201c, sagt Jesus schlie\u00dflich. Er meint die Frau. Die kein Wort gesagt hat. Die aber \u2013 wie Jesus \u2013 keine Ber\u00fchrungs\u00e4ngste hatte.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, <em>vielleicht ist das in dieser Geschichte die Definition von Glaube: \u201eKeine Ber\u00fchrungs\u00e4ngste haben!\u201c Glaube als \u201eBer\u00fchrungsmut!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Der Glaube der Frau besteht aus:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>dem Mut, den ersten Schritt zu tun. Die Frau verl\u00e4sst ihre gewohnten Pfade und kehrt um.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Ihr Glaube besteht darin, darauf zu vertrauen, dass Jesus sich ber\u00fchren l\u00e4sst \u2013 im doppelten Sinne: Sie nicht auf ihre Vorgeschichte als Prostituierte verhaftet, sondern ihre Zuwendung annimmt. Er l\u00e4sst es zu, dass diese Frau diesmal nicht als deklassierte, ausgesto\u00dfene und anst\u00f6\u00dfige Frau auftritt, sondern als eine Frau mit einer bemerkenswerten Liebesf\u00e4higkeit. Sie darf frei handeln, frei von sich selbst und frei von ihrem Image!<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Glaube zeigt sich darin, dass sie unerh\u00f6rterweise schon vorher auf die Vergebung hofft. Die S\u00fcndenvergebung kann ja nicht die Belohnung f\u00fcr den Liebesbeweis sein. Vergebung ist schon im Raum, als Jesus die Liebe dieser Frau auf sich zukommen sieht.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>IV.<\/p>\n<p>Was ist mit unseren Ber\u00fchrungs\u00e4ngsten? Wir sind nicht Jesus, den meine ich auch nicht. Ich bin bei der Frage auch viel mehr bei der Frau und bei Simon.<\/p>\n<p>Bringen wir so viel \u201eBer\u00fchrungsmut\u201c auf wie diese Frau? Dass wir unser Leben notfalls radikal \u00e4ndern, wenn es ge\u00e4ndert werden muss? Schaffen wir es, uns von einem Teil unseres Lebens zu verabschieden? \u2013 Es ist nicht nur eine pers\u00f6nliche Frage: Wie br\u00fcsk ist in dieser Woche \u00fcber einen Veggy-Day hergezogen worden, also einen fleischfreien Tag in der Kantine! Klar, das r\u00fchrt in der Regel unser altes Leben in unglaublicher Weise, aber alle Experten sich einig: Es w\u00fcrde dem Klima, dem Tierschutz, unserer Gesundheit, selbst der Entwicklung \u00e4rmerer L\u00e4ndern n\u00fctzen, wenn wir einen Tag (oder einen weiteren Tag) auf Fleisch verzichten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oder um an Simon zu denken: Wir haben allzu h\u00e4ufig Ber\u00fchrungs\u00e4ngste, weil wir allzu sehr festgelegt sind in unserem Urteil: Eine Hure \u2013 kann doch nur eine S\u00fcnderin sein, die keinen Platz an unserem Tisch findet&#8230;<\/p>\n<p>Als Provokation bleibt: Hat unsere Kirche Ber\u00fchrungsmut? Gibt sie Raum denen, die in Notlagen ausbeutet werden und ihre W\u00fcrde zur\u00fcckhaben wollen? Inwieweit ist eine wirkliche Begegnung m\u00f6glich? Die Dortmunder Mitternachtsmission versucht das: Es ist ein diakonisches Hilfsprojekt der Ev. Kirche, wo Prostituierte Hilfe erfahren, wo ihnen zu geh\u00f6rt wird, wo ihnen vorbehaltlos begegnet und ihre T\u00e4tigkeit nicht vorab moralisch abgewertet wird. Aber es ein Projekt reichlich weit weg von einer normalen Ortsgemeinde \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>V.<\/p>\n<p>Letztlich geht es auch um Ber\u00fchrungsmut gegen\u00fcber uns selbst: Simon und die S\u00fcnderin \u2013 am Ende sto\u00dfen beide auf die Wahrheit \u00fcber sich selbst \u2013 und das heilsam.<\/p>\n<p>Zur Wahrheit geh\u00f6rt die Zerst\u00f6rung eines falschen Selbstbildes: hier die Frau als S\u00fcnderin, ein b\u00f6ses Bild, das ihr von au\u00dfen aufgedr\u00fcckt wird. Ihr wird vergeben. Dort Simon, der Besserwieser, der genau wei\u00df, was richtig und falsch ist. Er erf\u00e4hrt letztlich auch Milde, weil Jesus ihn nicht verurteilt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Durch die Begegnung mit Jesus werden beide durch diese Wahrheit nicht vernichtet. Sondern sie werden ihrer \u201egewahr\u201c und \u201ebewahrt\u201c. Ich w\u00fcrde daraufhin gerne wissen, wie durch diese Ber\u00fchrung mit Jesus, dem Christus, die Geschichte der beiden weitergegangen ist \u2026 Wahrscheinlich anders, g\u00e4nzlich ver\u00e4ndert\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>36Ein Pharis\u00e4er aber lud ihn ein, mit ihm zu essen, und er ging in das Haus des Pharis\u00e4ers und legte sich zu Tisch. 37Und seht, eine Frau, die in der Stadt als hamartolosS\u00fcnderin galt, h\u00f6rte, dass er im Hause eines Pharis\u00e4ers a\u00df, und brachte eine Alabasterflasche Salb\u00f6l.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"sfsi_plus_gutenberg_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_show_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_type":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_alignemt":"","sfsi_plus_gutenburg_max_per_row":"","footnotes":""},"categories":[5,13],"tags":[],"class_list":["post-581","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-predigten","category-trinitariszeit"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=581"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/581\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":582,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/581\/revisions\/582"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}