{"id":572,"date":"2017-01-11T18:53:51","date_gmt":"2017-01-11T17:53:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=572"},"modified":"2017-01-11T18:53:51","modified_gmt":"2017-01-11T17:53:51","slug":"sei-getrost-bis-in-den-tod-volkstrauertag-2012-zu-apk-28-11","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=572","title":{"rendered":"Sei getrost bis in den Tod (Volkstrauertag 2012 zu Apk 2,8-11)"},"content":{"rendered":"<p><em>\u201eMein inniggeliebter Otto! &#8211; Ich wei\u00df nun meinem Herzen nicht weiter Luft zu machen, als mich in Schreiben zu vertiefen. Dein Bild steht vor mir, und so oft ich dieses ansehe, denke ich an den letzten Abend in Aschersleben. <\/em><!--more--><\/p>\n<p><strong>Predigt Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres<\/strong><\/p>\n<p><strong>Volkstrauertag Lutherkirche Altena<\/strong><\/p>\n<p><strong>#Apk 2,8-11<\/strong><\/p>\n<p><em>Mein guter Otto, seit Dienstag bin ich ohne Nachricht von Dir. Auf keinem Fleck habe ich Ruhe. Tu mir, mein Schatz, nur das nicht an und lass mich nicht so lange warten. [\u2026] Auch bist Du gewiss schon im Gefecht. Ach m\u00f6ge Dich doch dort der liebe Gott gl\u00fccklich wieder herausf\u00fchren.<\/em><\/p>\n<p><em>Du hast doch sonst immer, wenn irgend es Deine Zeit erlaubte, uns geschrieben. Wir warten so sehns\u00fcchtig auf Deinen uns versprochenen Brief. Bis morgen will ich noch hoffen (\u2026). Bekomme ich aber auch morgen nichts, wei\u00df ich nicht mehr, was ich denken soll. Also, mein treuer Schatz, vergiss uns nicht. Bedenke meine Unruhe.\u201c<\/em><\/p>\n<p>(Marie R\u00f6\u00dfler aus Quedlinburg am 24. September 1916 an ihren Mann an der Westfront in Frankreich.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die von Angst und Verzweiflung gepr\u00e4gten Worte erreichen Otto R\u00f6\u00dfler nicht mehr. Er ist vier Tage vorher gefallen. Seine Frau erh\u00e4lt diesen sowie andere von ihr geschriebene Briefe mit den Vermerken zur\u00fcck: \u201eauf dem Felde der Ehre gefallen\u201c und \u201estarb den Heldentod\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gedenktafeln in der Kirche<\/p>\n<p>Welche Briefe damals noch? Wie viele!?<\/p>\n<p>Mit welchen Gef\u00fchlen sind Soldaten wirklich gefallen?<\/p>\n<p>Was haben sie erlebt? Wie haben sie \u00fcber Krieg und Frieden gedacht als welche, die wirklich dabei waren?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hinter jedem Namen steckt ein pers\u00f6nliches Schicksal. In jeder Zeile eines Briefes lauert ein unbarmherziges Desaster. Mit der Todesnachricht brach f\u00fcr viele Angeh\u00f6rige hinter der Front eine Welt zusammen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSei getreu bis in den Tod!\u201c Der Satz, so wie er auf manchen Gedenktafeln steht, ist aber keine Erfindung einer klugen Propagandaabteilung. Er stammt aus dem 2. Kapitel der Offenbarung des Johannes, und er geh\u00f6rt zum Predigttext f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Volkstrauertag.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von Christus selbst erh\u00e4lt Johannes folgenden Auftrag: <em>Der Gemeinde in Smyrna schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden:<\/em><\/p>\n<p><em>9 Ich kenne deine Bedr\u00e4ngnis und [a] deine Armut &#8211; du bist aber reich &#8211; und die L\u00e4sterung von denen, die sagen, sie seien Juden, und sind&#8217;s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans.<\/em><\/p>\n<p><em>10 F\u00fcrchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gef\u00e4ngnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedr\u00e4ngnis sein zehn Tage.<\/em><\/p>\n<p><em><u>Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die [b] Krone des Lebens geben.<\/u><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das biblische Buch der Offenbarung beschreibt ein Ende der Welt. Es muss den Christinnen und Christen muss vor gut 1900 Jahren wirklich vor Augen gestanden haben. Johannes, selbst ein Gefangener, will sich nicht damit abfinden und schreibt den Frauen und M\u00e4nnern in den bedr\u00e4ngten Gemeinden.<\/p>\n<p>Eines der Schreiben richtet sich an die Gemeinde von Smyrna, dem heutigen Izmir in der T\u00fcrkei. Von L\u00e4sterungen, die die Christinnen und Christen aushalten m\u00fcssen, ist dort die Rede. Vom Satan, der kommt, und dem Teufel, der alle ins Gef\u00e4ngnis steckt.<\/p>\n<p>Die erschreckenden Bilder haben System. Mit seinen drastischen Schilderungen verleiht Johannes den Gef\u00fchlen der gef\u00e4hrdeten Menschen Ausdruck. Er gibt damit den Ohnm\u00e4chtigen eine Sprache.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Sei getreu bis an den Tod \u2026 <\/em><\/p>\n<p>Er tr\u00f6stet, ausgerechnet mit Versen, die uns heute auf vielen Kriegsdenkm\u00e4lern begegnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Treue bis in den Tod? Heute am Volkstrauertag stehen wir fast auf den Tag genau 70 Jahre nach dem Ende Stalingrads \u2013 dem Anfang vom Ende des Hitler-Krieges, der Europa in Schutt und Asche legte, dem Innbegriff des sinnlosen Mordens, Synonym daf\u00fcr, was Menschen Menschen antun k\u00f6nnen. Welche Bilder des Entsetzens und Grauens sind nicht mit dieser Schlacht von Stalingrad verbunden?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Stalingrad \u2013 auch Sinnbild f\u00fcr blinde Treue bis in den Tod. F\u00fcr wahnwitzigen Gehorsam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich habe vor 15 Jahren eine Tagung besucht, 55 Jahre nach Stalingrad: eine Begegnung russischer und deutscher Soldaten. Es flossen Tr\u00e4nen \u2013 mehr als halbes Jahrhundert danach war nichts vergessen, nichts vergangen. \u2013<\/p>\n<p>Meine Generation brauchte und braucht die Erz\u00e4hlungen unsere Gro\u00dfeltern und Eltern, um vom Krieg zu erfahren. Meine Generation schaut wohl als erste seit fast 200 Jahren in Deutschland auf ihre Eltern-Generation, in der die V\u00e4ter nicht im Krieg fallen \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oder nicht? \u2013 Auch Deutschland ist heute wieder in Kriege verwickelt, als B\u00fcndnispartner. Und Krieg ist heute nicht, wie er uns oft ins Haus serviert wird: eine digitale Auseinandersetzung mit Joystick am Bildschirm. Kein sauberer Krieg, in dem unbenannte Drohnen allein milit\u00e4rische Ziele treffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>52 Bundeswehrsoldaten fielen in den vergangenen Jahren in Afghanistan, allein 11 in den letzten zwei Jahren.<\/p>\n<p>Es ist wieder Realit\u00e4t, dass die Feldpost Briefe voller Sorge und Angst, voller Verzweifelung und Bangen hin- und herschickt \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Krieg<\/em> ist Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Und ich bin ihm auch ganz nahe gekommen.<\/p>\n<p>Von dort, wo Fernsehkameras in diesen Tagen die Skyline von Tel Aviv aufnehmen, das von den Blitzen der einschlagenden Raketen erleuchtet wird, dort habe ich vor drei Wochen als Tourist gestanden.<\/p>\n<p>Gestern abend in den Nachrichten: fl\u00fcchtenden Israelis von den Str\u00e4nden Tel Avivs, wo unsere Reisegruppe vor 20 Tagen noch gemeinsam in der Abendsonne gesessen haben. Wir haben die verschiedenen Ecken des Strandes genau wiedererkannt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich bekomme eine Ahnung davon, wie pl\u00f6tzlich der Hass neu entflammt auf zwei Seiten und nicht nur an den extremen R\u00e4ndern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie \u00fcberall auf der Welt kann Krieg sein, ganz pl\u00f6tzlich, und schnell stirbt die Wahrheit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Getreu bis in den Tod:<\/em> Wie widerstandsf\u00e4hig sind wir gegen blinden Schwur auf Fahne und Volk? Oder heute diffiziler: K\u00f6nnen wir nein sagen, wenn allzu schnell milit\u00e4rische Interventionen in Erw\u00e4gung gezogen werden (wie jetzt in der \u00fcberhasteten Debatte um deutsche Abwehrraketen in der T\u00fcrkei), aber l\u00e4ngst nicht alle politischen Mittel ausgesch\u00f6pft sind? Auch heute sind oft allzu simple Visionen schuld daran, dass Krieg gef\u00fchrt wird!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>IV.<\/p>\n<p>So hat Johannes seinen Satz mit der Treue nicht gemeint. Sicher, es ist auch eine wie eine christliche Durchhalteparole.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Sei getrost bis in den Tod, so will ich die die Krone des Lebens geben. <\/em>So spricht Christus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es geht in der Apk um die Entscheidung, wem der Mensch mehr geh\u00f6rt und \u201egehorsam\u201c ist: ob er sich selbst geh\u00f6rt und verf\u00e4ngt in seiner Anf\u00e4lligkeit und Schw\u00e4che f\u00fcr Unvers\u00f6nlichkeit und Misstrauen \u2013 oder ob er Jesus Christus geh\u00f6rt und seiner Botschaft traut, zu vergeben und immer wieder neu aufeinander zuzugehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei dieser Entscheidung geht es nicht um eine naive Weltflicht, raus aus den Problemen der Welt und hinein in eine allzu simple religi\u00f6se \u00dcberzeugung \u2013 nein: Es geht um eine buchst\u00e4bliche Grund-\u00dcberzeugung. Um das Fundament. Um die Frage: Ver(sch)wende ich meine Treue an Personen oder Ideen? Oder bewahre ich meine Treue Gott auf, so wie er sie mir aufbewahrt und stets erneuert? Bin ich innerlich so frei, um Gott meinen Herrn sein zu lassen, mich von seinem Wort des Friedens leiten zu lassen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Traue ich der Botschaft, dass die<em> Friedfertigen<\/em> am Ende gl\u00fccklich sind (Bergpredigt)? Glaube ich an die \u00dcberwindung von Gewalt hin zu einem gerechten Frieden? Dass die Zeit kommt, in der Schwerter zu Flugscharen geschmiedet werden, also Waffen, die Leben zerst\u00f6ren, umgewandelt werden zu Werkzeugen, mit denen Menschen das Land beackern k\u00f6nnen, auf dem sie sich mit neuer Hoffnung niedergelassen haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es geht um diese Grund-Entscheidung \u2013 und nicht um die einzelne Situationen, in denen als absolut letzte M\u00f6glichkeit auch Waffen eingesetzt werden k\u00f6nnten. Nein. Es geht immer wieder um die Grund-Entscheidung, ob wir innerlich frei entscheiden und von Gottes Frieden her dem weltlichen Frieden mehr trauen als dem Krieg. Letztlich: der Liebe mehr als dem Hass.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSei getreu bis in den Tod, so will ich dir Krone aufsetzen\u201c: Bei Gott wartet die wahre Erf\u00fcllung (\u201eKrone\u201c). Die Geschichte Christi endete selber wahrlich nicht im Rausch der Heldenverehrung, sondern beim bitteren Kelch des gewaltsamen Todes am Kreuz. Er gibt sich hin, um Gott \u201e<em>treu zu bleiben bis in den Tod\u201c. <\/em>Diese Treue ist heilsam \u2013 und paradoxerweise belohnt Gott sie mit der Krone des Lebens, mit dem Zeichen der weltlichen Macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>V.<\/p>\n<p>Seit der Erfahrung von Stalingrad feiern wir keine Heldengedenktage mehr, sondern Volkstrauertage (Nikolaus Schneider).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir suchen Orte und R\u00e4ume, um in uns zu gehen. Wir ringen um Frieden in dieser komplizierten Welt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lasst uns mehr dar\u00fcber reden, wie wir den Frieden sch\u00fctzen! \u2013 Wir Deutschen sind nicht unbeteiligt, an Kriegen und Auseinandersetzungen, nicht nur als Armee, sondern vor allem auch als drittgr\u00f6\u00dfter Waffenexporteur der Welt. Die Landessynode hat in der letzten Woche mit gro\u00dfer Mehrheit das Wort erhoben, dass Waffenexporte in Krisengebiete und Diktaturen endlich unterlassen werden!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lasst uns doch lauter sagen, dass Kriege immer Menschenleben zerst\u00f6ren \u2013 so wie die Familie von Marie R\u00f6\u00dfler aus Quendlinburg im Ersten Weltkrieg zerst\u00f6rt w\u00fcrde und es heute Familien trifft in allen L\u00e4ndern, die in kriegerische Auseinandersetzungen verquickt sind. Kriege zerst\u00f6ren Leben &#8211; auch wenn sie unter dem Mandat der UN gef\u00fchrt werden! Krieg bleibt Krieg!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lasst uns nicht meinen, mit Kriegen Frieden schaffen zu k\u00f6nnen! Kriege enden nie im Frieden!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lasst uns nach unseren Kr\u00e4ften am Frieden bauen-ihn vorbereiten. Lasst uns f\u00fcr den Frieden beten! Heute am Volkstrauertag und morgen im Alltag der Welt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Keine Helden werden wir sein \u2013 aber wir werden die Krone des Lebens geschenkt bekommen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMein inniggeliebter Otto! &#8211; Ich wei\u00df nun meinem Herzen nicht weiter Luft zu machen, als mich in Schreiben zu vertiefen. 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