{"id":549,"date":"2017-01-11T17:57:25","date_gmt":"2017-01-11T16:57:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=549"},"modified":"2019-04-12T18:25:55","modified_gmt":"2019-04-12T16:25:55","slug":"schwerter-zu-pflugscharen-predigt-8-so-n-tr-zu-jes-21-5","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=549","title":{"rendered":"Schwerter zu Pflugscharen (Predigt 8. So. n. Tr. zu Jes 2,1-5)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4286\" src=\"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/2002_1210_230915bb.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"256\" \/>Im Fr\u00fchjahr 1981 drucken findige Studenten der Dresdener Studierendengemeinde einen Slogan auf Fliesaufn\u00e4her: \u201eSchwerter zu Pflugscharen\u201c. Flies deshalb, weil in der DDR der Druck auf Textilien einer Erlaubnis bedarf.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Predigt \u2013 Lutherkirche Altena\/Ref. Kirche Wiblingwerde, 1. Sonntag n. Tr. (14.08.11)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schwerter zu Pflugscharen (#Jes 2,1-5)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dazu das Symbol eines muskul\u00f6ser Werkt\u00e4tiger, der im Schwei\u00dfe seines Angesichtes ein Schwert in ein Pflugschar umschmiedet. So steht diese Figur schon seit Kriegsende vor dem UNO-Hauptgeb\u00e4ude in New York, gestiftet von der Sowjetunion. So kennt es jedes Kind in der DDR, denn zur Jugendweihe geh\u00f6rt ein ganzseitiges Foto ins staatliche Geschenkpaket. [s. Logo Gottesdienstprogramm]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ob da jedem klar war, dass hier ein St\u00fcck Bibel dargestellt ist, n\u00e4mlich die Prophezeiung des Micha und des Jesaja?<\/p>\n<p>Predigttext (BigS)<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>_<sup>2<\/sup>Es<a href=\"#sdfootnote2sym\"><em><sup>2<\/sup><\/em><\/a> wird geschehen am Ende der Tage:<\/p>\n<p>Fest stehen wird der Berg des Hauses Gottes als Gipfel der Berge und sich erheben \u00fcber die H\u00fcgel,<\/p>\n<p>und zu ihm werden alle <sub>goj<\/sub>fremden V\u00f6lker str\u00f6men.<\/p>\n<p><sup>3<\/sup>Und<a href=\"#sdfootnote3sym\"><sup>3<\/sup><\/a> viele <sub>am<\/sub>V\u00f6lker werden aufbrechen<\/p>\n<p>und sagen: \u00bbAuf, lasst uns hinaufziehen zum Berg Gottes,<\/p>\n<p>zum Haus der Gottheit Jakobs, damit sie uns lehre ihre Wege und wir gehen auf ihren Pfaden,<\/p>\n<p>denn von Zion wird <sub>tora<\/sub>Weisung ausgehen<\/p>\n<p>und das Wort Gottes von Jerusalem.\u00ab<\/p>\n<p><sup>4<\/sup>Und Gott wird <sub>mischpat<\/sub>Recht sprechen zwischen den fremden V\u00f6lkern und richten zwischen vielen V\u00f6lkern.<\/p>\n<p><em>Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen<\/em><\/p>\n<p><em>und ihre Lanzen zu Winzermessern umschmieden,<\/em><\/p>\n<p>kein fremdes Volk wird mehr gegen ein anderes sein Schwert erheben, und niemand wird mehr Kriegshandwerk lernen.<\/p>\n<p><sup>5<\/sup>Haus Jakobs: Auf und lasst uns im Licht Gottes gehen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Welt hat sich ge\u00e4ndert. Die Zeit, in denen sich zwei V\u00f6lker den Krieg erkl\u00e4ren, ist vorbei. Seit dem 11. September 2001 ist uns vor Augen, dass sich Gewalt privatisiert hat, von Einzelnen und Terrorgruppen ausgeht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun sind wir konfrontiert mit wieder einer anderen Form der Gewalt, die mich verst\u00f6rt und die noch nicht verstehe: In London wenden sich Einzelne gegen das <em>eigene<\/em> Volk und die <em>eigene<\/em> Gesellschaft, vielleicht auch gegen das eigene politische und wirtschaftliche System. Die Jugendliche haben eine Ahnung davon, dass fast alle westliche Gesellschaften mehrere Jahrzehnte \u00fcber ihre Verh\u00e4ltnisse gelebt und sie so verschuldet haben, dass alle Sparbem\u00fchungen <em>sie<\/em> treffen \u2013 und gleichzeitig alle Sparbem\u00fchungen nicht ausreichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber London passt nicht in die \u00fcblichen \u201eSchubladen\u201c: Es waren junge Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten auf der Stra\u00dfe. Es sind oft Kinder vor dem Konfirmandenalter, die mit Baseball-Schl\u00e4gern Fensterscheiben oder Polizeiautos zerst\u00f6rt haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Ma\u00df der Gewalt und diese unglaubliche Gewaltbereitschaft hat eine neue Qualit\u00e4t. Die \u201eTagesthemen\u201c zeigten einen Ladenbesitzer vor seinem zerst\u00f6rten Lokal, der stammelte: \u201eIch suche seit Wochen nach einer Aushilfe. Hier h\u00e4tten sie arbeiten k\u00f6nnen!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kann das bei uns passieren? &#8211; Ich hoffe inst\u00e4ndig nein. Aber dann sollten wir Erwachsene unsere Jugendlichen offener fragen, was sie t\u00e4glich erleben. Wie schwer es f\u00fcr sie ist, dem Teufelskreislauf von Gewalt und Gegengewalt etwas entgegen zu setzen. Wir m\u00fcssten nicht nur emp\u00f6rt auf T\u00e4ter schauen, sondern die Opfer zu Wort kommen lassen mit ihren Gef\u00fchlen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p>Ist das Bild von de Schwertern, aus denen Pflugscharen, hilfreich \u2013 oder naiv?<\/p>\n<p>Meine Konfirmanden halten mir entgegen, dass sie sich wehren m\u00fcssen, auf dem Schulhof, in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, bei Meinungsverschiedenheiten. Wenn jemand das Handy oder die teure Jacke abziehen will. Wie sollte man anders reagieren, als zur\u00fcckzuschlagen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Bibel redet nicht naiv, sondern realistisch von der Gewalt. Seit Kain und Abel durchzieht sie die Menschheitsgeschichte, verdichtet in der Gewalt gegen Jesus: Seine Verhaftung, sein dornengekr\u00f6ntes Haupt voll Blut und Wunden, sein gefolterter K\u00f6rper, sein qualvoller Tod am Kreuz zeigen, wozu der Mensch f\u00e4hig ist.<\/p>\n<p>Aber genauso ist die Bibel voller Hoffnung- voll der Erfahrung! -, dass Gottes Frieden diesen Kreislauf der Gewalt durchbricht. Verdichtet in der Auferweckung Jesu, in der der Fluch des Kreuzes zum Segenszeichen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In meinen Augen ist der Wille zum Frieden ist nicht naiv, sondern oft die einzige M\u00f6glichkeit, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. Daher fasziniert mich dieses Bild von den Schwertern zu Pflugscharen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Friede ist lernbar!<\/li>\n<\/ol>\n<p>Bei Jesaja werden die V\u00f6lker am Ende nicht mehr wissen, wie Krieg geht. Sie werden den Frieden gelernt haben. So wie Israel Lust an der Tora vom Sinai hat, schreibt sich den V\u00f6lkern der Friedenswillen im Herzen. Die Welt wird einst vom s\u00fc\u00dfen Duft des Friedens angezogen sein wie Bienen von duftenden Bl\u00fcten, wie Durstige von der Wasserquelle. Sie werden nicht anders k\u00f6nnen, als sich vom Frieden anziehen zu lassen! Das ist die Vision.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Vision kann uns in Mark und Bein \u00fcbergehen. \u2013 Wir sollten als Kirche wohl kaum einfach nur politische Appelle zum Frieden wiederholen und verdoppeln \u2013 sondern wir k\u00f6nnen eine \u201eSpiritualit\u00e4t des Friedens\u201c entwickeln und leben. Unsere Orte, unsere Gemeinschaft k\u00f6nnten eine Lernwerkstatt des Friedens sein!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den USA habe ich mal eine Kirche besichtigt, an deren Eingang das Schild stand: \u201eHier sind Waffen verboten!\u201c \u2013 Das ist doch eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, dachte ich! Aber gleichzeitig war es gut, dass hier ein Ort markiert wurde, der ein ganz anderer Ort sein soll: eine Lernort f\u00fcr den Frieden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unser christlicher Glaube lebt von der \u201eEinbeziehung des Anderen\u201c (J\u00fcrgen Habermas): Er ist bezogen auf die Liebe zum N\u00e4chsten, ja selbst zum Feind. Keiner ist bei uns ausgeschlossen. Das Menschenbild, das die Reformation gepr\u00e4gt hat, unterscheiden zwischen der Person (was ein Mensch ist) und seinen Taten (was ein Mensch tut). Diese Unterscheidung ist ein Schl\u00fcssel zum Frieden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die DDR-Kirchen haben die Losung \u201eSchwerter zu Pflugscharen\u201c konsequent weitergedacht, als Margot und Erich Honecker ausgerechnet in einem Pfarrhaus Unterschlupf fanden. Die W\u00fcrde jedes einzelnen Menschen bleibt, egal was er getan hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Frieden entsteht durchs Umschmieden!<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich glaube: Es scheitern die, die Frieden schaffen wollen mit dem Schwert! Das sehen wir bei fast allen bewaffneten Konflikten. \u2013 Es scheitern wom\u00f6glich auch die, die sich ausschlie\u00dflich den Pflugscharen zuwenden. Denn sie \u00fcbersehen, dass man nur dort pflanzen und ernten kann, wo Recht und Gerechtigkeit gewahrt sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es geht in meinen Augen daher ums Umschmieden. Um einen Ver\u00e4nderungsprozess.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beim Umschmieden wird den Schwertern die gef\u00e4hrliche Spitze <em>nicht<\/em> abgebrochen. Man braucht die Spitze ja sp\u00e4ter noch zum Pfl\u00fcgen! Die Waffen werden verwandelt, indem ihre <em>Funktion<\/em> ver\u00e4ndert wird. Das Spitze, Scharfe, Verletzende kann nicht aus der Welt geschaffen werden. Aber es kann umgeschmiedet werden, \u201ekultiviert\u201c, dem Leben dienstbar gemacht werden!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als die Regierung in Guatemala vor einigen Jahren feststellte, dass die Zahl der illegalen Waffen massiv gestiegen war, bot sie jedem Einwohner an: Gib deine Waffe ab \u2013 und du erh\u00e4ltst im Tausch eine N\u00e4hmaschine zum Arbeiten, ein Fahrrad zur Fortbewegung oder ein Wellblechdach f\u00fcr ein besseres Zuhause. Ich wei\u00df nicht, was draus geworden ist: Aber die Idee war ganz im Sinne des Umschmiedens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><em>\u201eSchwerter zu Pflugscharen\u201c ist Utopie <u>und<\/u> Realit\u00e4t <\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Vision des Jesaja ist Zukunftsmusik f\u00fcr die \u201eletzte Zeit\u201c. Aber diese Vision kann unser Tun in der Gegenwart ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer h\u00e4tte vor 500 Jahren gedacht, dass Preu\u00dfen und Bayern mal keinen Krieg mehr f\u00fchren oder vor 60 Jahren, dass Deutschland und Russland in Frieden mit einander leben? \u2013 Welche Phantasien k\u00f6nnten wir heute haben f\u00fcr Pal\u00e4stina und Israel, f\u00fcr Europa in seiner Sinn- und Finanzkrise?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1981, im Jahr der \u201eSchwerter zu Pflugscharen\u201c, begann noch etwas: die Friedensgebete in der Leipziger Nikolaikirche. Die Gebete sorgten 1989 mit f\u00fcr den Fall der Mauer, was keiner wissen konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Interessanterweise boten die Leipziger Friedensgebete am Anfang vor allem Jugendlichen Raum, die als unangepasst galten. Sie wurden vom Staat als \u201eElemente\u201c bezeichnet. Die Friedensgebete vermittelte den Jugendlichen die Kirche als Ort der Befreiung. Dort konnte das gesagt werden, was sie dachten, dort konnten sie die Tabuthemen diskutiert und den Frust \u00fcber die allgegenw\u00e4rtige staatliche Bevormundung herauslassen. So wurde die Nikolaikirche 1981 \u201eoffen f\u00fcr alle\u201c \u2013 wie\u2019s heute noch an ihren T\u00fcren steht.- K\u00f6nnten unsere Kirchen nicht erneut solche werden Orte, Lernorte f\u00fcr den Frieden f\u00fcr besonders diejenigen Jugendlichen, die mit der geballten Faust in der Tasche herumlaufen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Immer wieder kann aus der alten Vision eine Realit\u00e4t werden. Denn die Vision ist alles andere als naiv. Unser Altenaer Friedensaktivist Heinz M\u00fchrmann dichtet:<\/p>\n<p>\u201e<em>In der Bibel werden die Menschen, die sich f\u00fcr den Frieden einsetzen, nicht als Spinner oder Chaoten bezeichnet, sondern als Kinder Gottes und Friedensstifter.\u201c<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Fr\u00fchjahr 1981 drucken findige Studenten der Dresdener Studierendengemeinde einen Slogan auf Fliesaufn\u00e4her: \u201eSchwerter zu Pflugscharen\u201c. Flies deshalb, weil in der DDR der Druck auf Textilien einer Erlaubnis bedarf.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"sfsi_plus_gutenberg_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_show_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_type":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_alignemt":"","sfsi_plus_gutenburg_max_per_row":"","footnotes":""},"categories":[26,5,13],"tags":[],"class_list":["post-549","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik","category-predigten","category-trinitariszeit"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/549","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=549"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/549\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5159,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/549\/revisions\/5159"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=549"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=549"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=549"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}