{"id":477,"date":"2017-01-11T14:54:14","date_gmt":"2017-01-11T13:54:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=477"},"modified":"2017-01-11T14:54:14","modified_gmt":"2017-01-11T13:54:14","slug":"you-never-walk-alone-konfirmationspredigt-2012","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=477","title":{"rendered":"You never walk alone (Konfirmationspredigt 2012)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gestern, Westfalenstadion Dortmund: 15:26 Uhr. Der Schiedsrichter pfeift im Spielertunnel. Jetzt wird es ernst! Drau\u00dfen singen die Zuschauer: You never walk alone\u2026 Eine Hymne.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eDer l\u00e4ngste Gang \u2026\u201c (Aki Schmidt) Nervosit\u00e4t, Anspannung. Anspannung, Aufregung und frohe Erwartung: auch vor der Konfirmation; habe beim Fototermin die Aufregung und die frohe Erwartung gesp\u00fcrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Tag sollte nun kommen: Ihr sollt und wolltet im Fokus stehen, einen wichtigen Weg gehen auf dem Lebensweg \u2013 so wie man den Spielertunnel hinunter geht aufs Spielfeld. Zwei Jahre Vorbereitung (Trainingslager?) liegen hinter Euch. Nun seid Ihr so weit \u2026 Euch gilt das \u201eYou never walk alone\u201c \u2013 das Gef\u00fchl, dass wir hinter Euch stehen und euch an diesem Tag begleiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p>Bei wichtigen Spielen kommt man mit kleinen Kindern an der Hand auf den Platz. \u2013 Heute seid Ihr nicht mehr die kleinen Kinder, begleitet von Euern Eltern \u2013 heute seid Ihr die Hauptpersonen. Ihr habt diesen Gang alleine\/miteinander als Gruppe gemacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich glaube, dass Eure Eltern an diesem Tag nochmals bewusst oder unbewusst zur\u00fcckblicken: Wie schnell es ging, dass Ihr aufgewachsen seid. Was alles zwischen Eurer Geburt, vielleicht Eurer Taufe, und dem heutigen Tag liegt und passiert ist. Wie sich auch die Familie ver\u00e4ndert hat. Und die Welt, in der wir leben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p><em>Wenn du durch einen Sturm gehst, halte den Kopf hoch<\/em><\/p>\n<p><em>und habe keine Angst vor der Dunkelheit.<\/em><\/p>\n<p><em>Am Ende des Sturms gibt es einen goldenen Himmel<\/em><\/p>\n<p><em>und das s\u00fc\u00dfe, silberhelle Lied einer Lerche.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Geh weiter,<\/em><\/p>\n<p><em>geh weiter, mit Hoffnung in deinem Herzen<\/em><\/p>\n<p><em>und du wirst niemals alleine gehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Du wirst nie alleine gehen<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So die deutsche \u00dcbersetzung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vielleicht ist es manchmal nicht so deutlich geworden: Wenn wir uns mit dem Aufbau des Gesangbuches besch\u00e4ftigt haben, mit den Zehn Geboten, dem Kirchenjahr, der Bibel, wenn Ihr ein Praktikum gemacht habt in Gemeindeprojekten und Kreisen in diesen zwei Jahren \u2013<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>eigentlich ging es immer darum, diese Erfahrung zu machen, die Christinnen und Christen auch in unserer Gemeinschaft hier machen und weitergeben: Der Himmel steht offen, so sehr die St\u00fcrme des Lebens auch branden. Die Hoffnung siegt \u00fcber die Gleichg\u00fcltigkeit. Von Ostern her siegt das Leben sogar \u00fcber den Tod.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ging zwei Jahre lang und geht immer wieder um den einfachen Satz: Gott geht mit dir! Du gehst niemals alleine. You never walk alone!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr mich verdichtete sich jedes Mal, wenn wir zu Anfang des Psalm 23 sprachen: Ich geh mit dir, you never walk alone. Der Herr ist mein Hirte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>IV.<\/p>\n<p>Im Stadion wird man schnell gepackt von der Atmosph\u00e4re, vom Gesang, vom Spiel. Mit viel Begeisterung ist man dabei als Anh\u00e4nger der einen oder anderen Mannschaft. Schnell lernt man die Lieder, kennt die Spieler schnell auswendig. Man \u00fcbt sich ein in die Rituale der Fu\u00dfballtempel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Warum, frage ich mich, ist es mit dem <em>Vertrauen zu Gott<\/em> manchmal so viel schwerer? Oder machen wir\u2019s hier in der Kirche unn\u00f6tig kompliziert?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Dynamik eines Fu\u00dfballspiels wird der \u201eGlaube\u201c an die eigene Mannschaft nicht weiter kritisch hinterfragt. Ganz selbstverst\u00e4ndlich ist man dabei und identifiziert sich mit seinem Verein.<\/p>\n<p>Das ist auf der einen Seite gut: Denn einmal Fan \u2013 immer Fan: Man leidet mit, will nicht mehr hingehen, tut es aber dann doch. Und man verteidigt seinen Verein im Alltag, selbst wenn er \u00fcber 50 Jahre lang keine Meisterschaft gewonnen hat \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So einen Schulterschluss, so eine unhinterfragte Treue w\u00fcnschte ich mir auch f\u00fcr Kirche (oder besser: f\u00fcr den Glauben an Gott) auch. Dass es ganz tief ein unersch\u00fctterliches Gef\u00fchl gibt, Gott verbunden zu bleiben. Und der Gemeinschaft, die ihn feiert \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite ist christlicher Glaube komplizierter als Fu\u00dfball: Wir m\u00fcssen fragen, hinter-fragen, wir m\u00fcssen neue Antworten finden, wie wir heute verstehen k\u00f6nnen, <em>dass Gott uns nie alleine l\u00e4sst<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich habe diejenigen unter Euch bewundert, die noch nicht getauft am KU teilgenommen haben. Denn Ihr hattet eine Entscheidung zu treffen mit einer noch gr\u00f6\u00dferen Tragweite: M\u00f6chte ich zur Kirche dazugeh\u00f6ren? Bringe ich Gott einen Vertrauensvorschuss entgegen in der Hoffnung, dass er sich in Euerm Leben melden wird?<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>V.<\/p>\n<p>\u201eYou never walk alone\u201c \u2013 diese Worte, die dem alttestamentlichen Jesaja zu \u00e4hneln, wurde f\u00fcr das Musical \u201eCarousel\u201c gedichtet, das 1945 am Broadway uraufgef\u00fchrt wurde. In den 1960er-Jahren wurde es der Legende nach vor jedem Spiel des FC Liverpool gespielt, weil es gut zu einer Mannschaftssportart passt: Du bist nie allein unterwegs, gib nie auf, steh zu deinen Mitspielern! So ziert es den Stadionbogen im alten Liverpooler Stadion (Programmheft!)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den Fans vom FC Liverpool ist dieses Lied in Fleisch und Blut \u00fcbergegangen. Der Legende nach versagten einmal die Stadionlautsprecher, als das Lied gespielt werden sollte \u2013 und die Fans sangen es so. Aus sich heraus!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche mir, dass Euch Texte und Lieder, Gedanken und die Menschen, die Ihr in dieser Gemeinde kennen gelernt habt, auch so \u2013 vielleicht auch noch unmerklich! \u2013 in Fleisch und Blut \u00fcbergegangen sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So sehr, dass Ihr Mut fasst, Eure \u00dcberzeugungen, Euren Glauben auszudr\u00fccken. Ihr werdet, je erwachsener Ihr werdet, immer h\u00e4ufiger Farbe bekennen m\u00fcssen \u2013 und damit meine ich nicht nur einfach, dass ihr eine Meinung vertreten m\u00fcsst, sondern ihr m\u00fcsst f\u00fcr Euer Leben Entscheidungen treffen, die mit Euerm inneren Kompass, mit Euren Grund\u00fcberzeugungen zu tun haben. Und je mehr Ihr Euer Leben in die eigene Hand nehmt, desto h\u00e4ufiger fallen \u2013 um im Bild des Liverpooler Mythos zu bleiben \u2013 die Stadionlautsprecher aus und ihr m\u00fcsst selber singen. Hoffentlich in der Weise, wie es Paulus \u201evorsingt\u201c (Lesung):<\/p>\n<ul>\n<li>Betreibt keine eitelen Ringk\u00e4mpfe (auch Paulus kennt das Bild des Sportes), sondern versucht solidarisch miteinander umzugehen! Setzt Eure Kr\u00e4fte f\u00fcreinander ein!<\/li>\n<li>Einer trage des Anderen Last! \u2013 Wie schwer ist es, dieses Lied zu singen, mitten in einer Gesellschaft, die uns laut damit beschallt, dass jeder nur Erfolg haben m\u00f6chte und muss, koste, was es wolle!<\/li>\n<li>Oder \u2013 was auch im Glaubensbekenntnis von Euch so exakt formuliert worden ist: Ob wir es schaffen, Menschen zu verzeihen und ihre W\u00fcrde zu sehen, unabh\u00e4ngig davon, was sie getan haben. Nicht, dass ihr Verhalten best\u00e4tigt wird, sondern dass sie eine Chance zur Umkehr erhalten! (Zach\u00e4us)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>VI.<\/p>\n<p>Das Lied \u201eYou never walk alone\u201c \u2013 f\u00fcr Fu\u00dfballfans ist es wie eine Wegzehrung, wie ein Schatz im Reisegep\u00e4ck, den man immer wieder neu herausholen kann:<\/p>\n<p>Als 1985 bei einer Stadionkatastrophe in Br\u00fcssel fast 100 Fans ums Leben kamen, viele davon aus Liverpool, kam das Lied auf die Fanschals aus Solidarit\u00e4t und im Gedenken an die Gestorbenen.<\/p>\n<p>Oder im November 2009 erklang das Lied bei der Trauerfeier f\u00fcr den Nationalmannschafttorwart Robert Enke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich bin mir sicher, dass Ihr auch etwas mitnehmt aus unserer KU-Zeit, was es sich lohnt, bei Zeiten wieder herauszuholen. Vom Inhalt ist es, so glaube ich, nichts anderes, als auch \u201eYou never walk alone\u201c ausdr\u00fcckt:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Du bist nie alleine unterwegs.<\/em><\/p>\n<p>Wenn wir alle zusammen halten, dann sind wir in der Lage, gro\u00dfe Dinge zu vollbringen. Und ich meine nicht nur unsere Gruppe, nicht nur unsere Gemeinde, es w\u00e4re ein Motto f\u00fcr unser Land, unsere Welt: Weil dort die Vision von einer gerechten Welt drinsteckt, f\u00fcr die es sich lohnt zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Sei getr\u00f6stet<\/em>: Es gibt nichts, was man nicht gemeinsam durchstehen kann! Hab Kraft und mach die Erfahrung, Freunde zu haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Unser Grund,<\/em> genauso zu singen, ob mit Lautsprechern oder ohne, liegt in Gott.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Jesus hat Gott \u201euns das Gef\u00fchl gegeben, dass er auf der Erde ist\u201c (Konfi-Credo). Wir haben in Jesus diese Menschlichkeit erlebt, die wir f\u00fcr uns erhoffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Bibel gibt es so unz\u00e4hlige Beispiele f\u00fcr Menschen, die schlicht darauf vertraut haben: Gott ist bei dir. Und das hat ihr Leben ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir leben \u00fcber unseren Horizont hinaus: <em>am Ende des Sturms gibt es einen goldenen Himmel \/ und das s\u00fc\u00dfe, silberhelle Lied einer Lerche. <\/em>Diese Hoffnung macht uns f\u00fcr unser Leben hoffnungsvoll und frei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Geh weiter, geh weiter, mit Hoffnung in deinem Herzen<\/em><\/p>\n<p><em>und du wirst niemals alleine gehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Du wirst nie alleine gehen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das ist tats\u00e4chlich ein pers\u00f6nlicher Wunsch von mir f\u00fcr Euch \u2013 jetzt wo die Konfi-Zeit zu Ende geht und ich hoffe, dass wir uns auch hier wiedersehen: Dass Ihr mit Hoffnung Euer Leben lebt! Denn vom Gegenteil \u2013 und vielleicht ist nicht Hoffnungslosigkeit, sondern Gleichg\u00fcltigkeit das Gegenteil! &#8211; , davon haben wir genug!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>VI.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Es ist kein Geheimnis, dass \u201eyou never walk alone\u201c f\u00fcr viele Fu\u00dfballfans ein Choral ist, der \u2013 wohl eher selten mit Gott verbunden \u2013 religi\u00f6s ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>15:26 Uhr \u2013 nicht gestern, sondern anderswann einmal. Ich quatsche auf der Trib\u00fcne mit meinem Nebenmann, w\u00e4hrend \u201eYou never walk alone\u201c gespielt wird, \u00fcber die Lautsprecher.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mein Vordermann dreht sich emp\u00f6rt um und sagt mit b\u00f6ser Miene: \u201eHalt mal deine Klappe. Ist gerade Andacht!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSorry\u201c, habe ich gestammelt. So als ob ich im Gottesdienst zu laut gequatscht h\u00e4tte\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Gestern, Westfalenstadion Dortmund: 15:26 Uhr. Der Schiedsrichter pfeift im Spielertunnel. Jetzt wird es ernst! 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