{"id":462,"date":"2017-01-11T14:27:28","date_gmt":"2017-01-11T13:27:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=462"},"modified":"2017-01-11T14:27:28","modified_gmt":"2017-01-11T13:27:28","slug":"gott-gab-uns-atem-einfuehrungspredigt-zu-eg-432","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=462","title":{"rendered":"Gott gab uns Atem (Einf\u00fchrungspredigt zu EG 432)"},"content":{"rendered":"<p><strong>DK:<\/strong> Gott will mit uns die Erde verwandeln \u2013 so haben wir diesen Gottesdienst \u00fcberschrieben: Eine Verhei\u00dfung, die einem buchst\u00e4blich den Atem verschlagen kann!<!--more--><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigt \u2013 Einf\u00fchrungsgottesdienst, 1. So. n. Trinitatis 2008<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gott will mit uns die Erde verwandeln (EG 432,3) zusammen mit Gerald Becker<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Gerald (unterbrechend von hinten):<\/u><\/strong><\/p>\n<p>[Singt Lied von den Hollies vor sich hin.]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Dietmar Kehlbreier:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Hey, was singst du denn da sch\u00f6nes? H\u00f6rt sich nett an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Gerald Becker:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>\u00dcbersetzt das Lied. Und erz\u00e4hlt, dass das Leben sch\u00f6n sein kann und eigentlich alles easy und im gr\u00fcnen Bereich ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Dietmar Kehlbreier:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Das freut mich f\u00fcr dich. Aber sag mal: Du hattest doch in den letzten beiden Wochen 12 Beerdigungen. Kommst Du da nicht au\u00dfer Atem? Oder machst Du Dir mit Deinem fr\u00f6hlichen Lied nicht etwas vor?<\/p>\n<p><u>\u00a0<\/u><\/p>\n<p><strong><u>Gerald Becker:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Da hast du sicher Recht. Der Pfarrberuf, und nicht nur dieser \u00e4tzende Talar, die Geschichten und N\u00f6te der Leute, das nimmt mir schon oft den Atem.<\/p>\n<p><strong><u>Dietmar Kehlbreier (singend):<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Gott gab uns Atem damit wir Leben&#8230;<\/p>\n<p><em>Gott<\/em> gab uns Atem. Dar\u00fcber lass uns mal nachdenken!<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigtteil Gerald Becker <\/strong><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, ich bin ja aktiver Schwimmer. Daher ein Impuls aus diesem Bereich.<\/p>\n<p>Stell dir vor, ein Freund von dir w\u00fcrde behaupten, er k\u00f6nne weiter tau-chen als jeder andere in seinem Bekanntenkreis. Weil du aber davon \u00fcberzeugt bist, dass du mit ihm mithalten kannst, forderst du ihn zu einem Wertrauchen heraus.<\/p>\n<p>Die Nachricht von diesem Wettstreit verbreitet sich wie ein Lauf\u00adfeuer<strong>, <\/strong>und schon seid ihr von einer johlenden Menge umgeben, die dem Spek-takel beiwohnen will.<\/p>\n<p>Vor euch liegt der <em>50 <\/em>Meter lange, leere Swimmingpool. Weil du der Herausforderer bist, musst du als Erster ins Becken. Sieger soll sein, wer die l\u00e4ngste Wegstrecke zur\u00fccklegt, ohne zum Luftholen auftauchen zu m\u00fcssen. Nach einem beherzten Absprung gleitest du in das ange\u00adnehm frische Wasser hinein. Auf den ersten Metern sind die Lungen noch prall mit Sauerstoff gef\u00fcllt, den du vorher in tie\u00adfen Z\u00fcgen ein-gesogen hast. Aber schon nach einem Drittel der Strecke wird die Luft knapper. Obwohl du dir vorgenommen hast, mindestens 50 Z\u00fcge unter Wasser zu machen, um m\u00f6g\u00adlichst am anderen Beckenrand anzuschla-gen, bevor du wieder auftauchst, setzt schon jetzt die erste Erm\u00fcdung ein. Nur mit eisernem Willen zwingst du dich dazu, noch einen weite-ren Schwimmzug zu machen; dann noch einen. Noch immer ist das andere Ende der Bahn nicht zu sehen:<\/p>\n<p>Als deine Lungen schlie\u00dflich zu bersten drohen, machst du einen letz-ten langen Zug Lind tauchst dann nach Luft ringen.<\/p>\n<p>Den anerkennenden Beifall der Freunde bekommst du nur am Rande verschwommen mit, wahrend sich dein Puls ganz allm\u00e4hlich den Weg zur\u00fcck in die Normalit\u00e4t zu bahnen sucht.<\/p>\n<p>Wer schon einmal im Wasser eine solche Kraftanstrengung unternom-men hat, der wei\u00df die ersten Z\u00fcge frischer Luft danach sehr zu sch\u00e4t-zen, denn ohne diese best\u00e4ndige Zufuhr an Sauerstoff ruft unser K\u00f6rper schnell den Notstand aus!<\/p>\n<p>Ein Lied von Marie Barnett verwendet eine \u00e4hnliche Metapher, um die Abh\u00e4ngigkeit von Gottes Gegenwart zu verdeutlichen. Sie sagt zwi-schen den Zeilen: Ohne seine N\u00e4he fehlt mir der Sauerstoff zum At-men. Ich drohe im Smog der Gottesferne zu ersticken. Ich w\u00fcnschte, wir w\u00fcrden uns viel fr\u00fcher f\u00fcr Gott \u00f6ffnen und seine N\u00e4he suchen!<\/p>\n<p>Wir drohen schon kaputt zu gehen an dem Smog dieser Welt. Peking h\u00e4lt es uns auf drastischste Weise vor Augen. Wir gehen kaputt an den Dingen, die uns die Luft nehmen, Umweltkatastrophen, Klimawandel, Kriege, Terror, Hunger, Krankheit, Arbeitslosigkeit, politisch oder re-ligi\u00f6se Radikale, Armut, die ungewisse Zukunft unserer Kinder, Un-glaube, Ignoranz und Dummheit, unsere pers\u00f6nliche Arbeit&#8230;.<\/p>\n<p>Ist es da nicht zu einfach, zu sagen, dass bei Gott wieder frischer Atem getankt werden kann? Klingt dass nicht wie billige Vertr\u00f6stung?<\/p>\n<p>Doch nat\u00fcrlich! Aber was gibt mir dann Luft zu Atmen, wenn nicht die Verbindung zu Gott im Gebet und der Bibellese? Er ist f\u00fcr mich immer noch das einzig feste Element auf der Suche nach Hoffnung. Allen m\u00f6glichen Mist probieren Menschen aus, um Hoffnung und erf\u00fclltes Leben zu finden.<\/p>\n<p>Und es klingt fast zu einfach zu sagen, allein in Gott ist alles zu finden, was wir zum Leben brauchen. Aber es ist meine tiefe Glaubenserfah-rung, die selbstverst\u00e4ndlich nicht frei von Tiefschl\u00e4gen und Zweifeln ist.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich: In der Beziehung zu Gott braucht es einen langen Atem, das wir Gottes Wirken oft nicht sehen oder verstehen. Abraham ist mir da ein Vorbild. Gegen alle Widerst\u00e4nde in sich selbst, gegen alle Anfech-tungen und Pr\u00fcfungen Gottes, gegen alle Logik, h\u00e4lt er an Gott fest und erf\u00e4hrt Gott immer wieder als Kraftquelle seines Lebens.<\/p>\n<p>So m\u00f6chte ich sein. Feste stehen in der Zeit und an dem Ort, da Gott mich hingestellt hat und darauf vertrauen, dass er mit mir und uns allen ist, um die Zeit, der er uns zugemessen hat, auf dieser Erde sinnvoll und gesegnet zu bestehn. Aber \u2026<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>LIED: EG 432,1-3 wird gesungen<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigtteil Dietmar Kehlbreier<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[I.]<\/p>\n<p>Ich wollte einmal die Welt ver\u00e4ndern. Deshalb studierte ich und engagierte mich, deshalb studierte ich <em>Theologie. <\/em>Ich verschob es dann erst einmal auf morgen, denn als Student \u2026 Was kann man da schon bewirken?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als ich Vikar wurde, wollte ich die Welt ver\u00e4ndern: Denn ich kam in eine Gemeinde, in der frischer Wind wehte. \u2013 Und ich verschob das Welt-Ver\u00e4ndern erst einmal auf morgen, denn als Vikar\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als ich Pfarrer im Predigerseminar wurde, da dachte ich: Jetzt ver\u00e4nderst <em>du<\/em> weniger die Welt, als dass Du mithilfst, pastorale Weltver\u00e4nderer auszubilden. Und in der Diakonie zuletzt \u2013 dort ver\u00e4nderte sich so wie so alles so rasch \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Welt ver\u00e4ndern \u2013 das kommt dann, wenn du Gemeindepfarrer wirst\u2026 Und nun also gibt es in Altena zwei neue Gesichter. Und das Leitwort heute ist der Satz aus der 3. Strophe: \u201eGott will mit uns die Erde verwandeln\u201c. Als ob sich unserer Welt \u2013 gerade in den letzten 20 Jahren &#8211; nicht schon genug ver\u00e4ndert hat \u2026 Und in dieser Kirchengemeinde \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[II. <u>Gott<\/u> will]<\/p>\n<p>Ganz entscheidend ist f\u00fcr mich, wer das Subjekt und der Inhalt der Ver\u00e4nderung ist: <em>Gott<\/em> hat den unendlich l\u00e4ngeren Atem mit uns, als wir mit der uns anvertrauten Erde haben: Wir haben das gerade eindr\u00fccklich im Bild des Tauchers geh\u00f6rt. Die \u00dcberforderung k\u00f6nnte nicht gr\u00f6\u00dfer, die Entt\u00e4uschung nicht tiefer sein, wenn wir nicht darauf trauten: <em><u>Gott<\/u><\/em> will mit uns die Erde verwandeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist alles andere als selbstverst\u00e4ndlich, Gott dieses Wollen und \u2013 vor allem \u2013 das K\u00f6nnen zur Ver\u00e4nderung zuzutrauen.<\/p>\n<p>Sicher, \u201eGott\u201c wird wieder h\u00e4ufiger und selbstverst\u00e4ndlicher in den Mund genommen. Es wird wieder nach religi\u00f6sen Traditionen gefragt. Aber so leidenschaftlich, wie einst Gottes Existenz bezweifelt wurde, so gleichg\u00fcltig wird heute h\u00e4ufig seine Existenz vorausgesetzt \u2013 ohne damit zu rechnen, dass Gottes Atem unser wohl eingerichtetes Leben m\u00e4chtig durchpusten kann.<\/p>\n<p>Eine Studie hat neulich ans Licht gebracht, dass Kinder und Jugendliche \/ Gott nicht zutrauen, dass er in ihr Leben eingreift und ihnen z.B. in leidvollen Erfahrungen beisteht. Eine Zehnkl\u00e4sslerin sagt: \u201eWenn jemand stirbt, dann mach ich das doch mit mir aus und nicht mit Gott.\u201c<\/p>\n<p>Verdunstet Gott?<\/p>\n<p>Ganz anders in diesem Lied, das die biblischen Gottesbilder aufgreift: Gott als Sch\u00f6pfer, der nicht sich nach seinem Sch\u00f6pfungswerk nicht abgewandt hat, sondern der \u2013 obwohl er erf\u00e4hrt, wie die Menschen untereinander und mit der Erde umgehen, verspricht: Saat und Ernte, Frost und Hitze sollen nicht aufh\u00f6ren!<\/p>\n<p>Ein Gott, der uns konfrontiert, aber der uns genauso mitnimmt: Er will <u>mit uns<\/u> die Erde verwandeln \u2013 daraus spricht eine unglaubliche N\u00e4he zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf: Eine Kooperation. Kein dogmatisches Nacheinander von Zuspruch und Anspruch. Nicht erst Gesetz, dann Evangelium. Sondern ich stelle mir Gott vor, der die Menschen mitnimmt. Quasi an die Hand.<\/p>\n<p>Ein ungew\u00f6hnliches Bild. Als dieses Lied ins Evangelische Gesangbuch aufgenommen werden sollte, wurde der Texter Eckhart Br\u00fccken von der Gesangbuch-Kommission gebeten, den Satz \u201eGott will mit uns die Erde verwandeln\u201c doch etwas abzumildern. Er tat\u2019s \u2013 wie wir sehen \u2013 nicht!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[III. Gott <u>verwandelt<\/u>]<\/p>\n<p>\u201eGott will mit uns die Erde <em><u>verwandeln<\/u><\/em>\u201c: Dieses \u201eVerwandeln\u201c ist etwas grundlegend anders als die Ver\u00e4nderungen, die wir mitunter f\u00fcrchten, eine andere Kategorie als Aufschwung und Abschwung, Reform und Ref\u00f6rmchen.<\/p>\n<p>Was Gott unter Verwandeln versteht, beschreibt das Lied in S\u00e4tzen wie \u201eEr gab uns Augen, damit wir uns sehen\u201c: Gemeint ist sicher \u201euns\u201c im Plural: dass wir <em>uns einander<\/em> ansehen.<\/p>\n<p>Gott verschafft uns einen <em>verwandelten Blick auf den Anderen<\/em>, so wie viele Jesus-Geschichten berichten: Wegsehen von mir selber. Blicken auf den Anderen, auch (gerade dann!) wenn er ein Zach\u00e4us ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der gewandelte Blick ist f\u00fcr mich die Keimzelle f\u00fcr alles Weitere, Gr\u00f6\u00dfere und f\u00fcr die Frage: Wo m\u00f6chte Gott<em> heute<\/em> mit uns die Welt verwandeln?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich denke an die viele kleine Schritte. Quasi die Schritte zu einer verwandelten Erde aus der letzten Woche: An den Erstkl\u00e4ssler in unserer Grundschule M\u00fchlendorf. Seine Eltern k\u00f6nnen das Essensgeld in der Ganztagsbetreuung nicht zahlen. Dabei w\u00e4re sie f\u00fcr den Jungen so wichtig, dorthin zu gehen. Ein Gemeindeglied hat spontan und ohne gro\u00dfes Aufheben geholfen und eine Patenschaft \u00fcbernommnen.<\/p>\n<p>Das Leben dieses Erstkl\u00e4ssler hat sich verwandelt, weil jemand aus dessen Augen gesehen und ihn in den Blick genommen hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unter uns warten viele, deren Leben Gott mit uns verwandeln will. Und Gott hat keine H\u00e4nde, au\u00dfer unsere. Jeder kann einen Beitrag leisten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wahrscheinlich werden wir nicht den Kurs der Welt ver\u00e4ndern, keine Helden auf internationaler B\u00fchne werden. Aber: Dort wo wir stehen, werden wir gebraucht.<\/p>\n<p>Das habe ich selber gelernt \/ bei meinem Ansinnen, die Welt zu ver\u00e4ndern: Es beginnt alles im Kleinen, oft im Unscheinbaren. Mit einem verwandelten Blick. Mit einem Beispiel, das andere mitzieht \u2013 und die weite Verhei\u00dfung nicht aus dem Blick verliert, dass Gott nicht weniger als die Erde, die ganze seufzende Sch\u00f6pfung verwandeln will.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ob ich m\u00f6glicherweise doch die Welt ver\u00e4ndert habe? Nicht allein, nicht im Gro\u00dfen, sicher auch nicht immer im Guten. Aber: Vielleicht im Kleinen? In die richtige Richtung? Und wie gro\u00df k\u00f6nnen die Kreise werden, wo Gott uns alle zusammen an die Hand nimmt?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[IV. \u201emit uns\u201c]<\/p>\n<p><strong>Gerald Becker: <\/strong><\/p>\n<p>Da bin ich ja mal gespannt, wie es hier klappt mit dem Weltver\u00e4ndern \u2026<\/p>\n<p>Die Kinder unseres Kindergartens Rahmende haben zum Thema wie selbstverst\u00e4ndlich zwei Menschen auf die Erdenkugel gemalt, wie man auf der Vorderseite des Programms sehen kann. Die Kinder meinten wohl netterweise, dass Gott mit uns beiden die Erde verwandelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dietmar Kehlbreier: <\/strong><\/p>\n<p>Deshalb ist mir dieses \u201emit uns\u201c nochmals besonders wichtig: Wir haben es ja gerade schon aus dem 1. Korintherbrief geh\u00f6rt: Es sind alle verschiedenen Gaben und F\u00e4higkeiten gefragt, ohne die die anderen nicht k\u00f6nnen: die einen haben den klaren Blick, die anderen die t\u00e4tigen H\u00e4nde, andere die besonders feststehenden F\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p>Alleine schaffen wir neuen Pfarrer nicht viel.<\/p>\n<p>Dass eine Fu\u00dfballmannschaft \u201ewie verwandelt\u201c aus der Kabine\u201c kommt \u2013 das liegt in der Regel nicht daran, dass zwei neue Mitspieler eingewechselt werden, sondern daran, dass man als Mannschaft in der Kabine durchatmet und sich auf seine F\u00e4higkeiten besinnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gerald Becker: <\/strong><\/p>\n<p>Dieses Durchatmen \u2014 sei es in der Fu\u00dfballkabine oder im Schwimm-becken nach dem Tauchwettkampf: Das ist und bleibt die Vorausset-zung f\u00fcrs Handeln und f\u00fcr die Taten.<\/p>\n<p>Dieses Durchatmen mit und bei Gott ist das, was mir hilft, die Auf-gaben, die mir gestellt sind und die Wege die ich zu gehen habe, in einer gewissen Gelassenheit und im Vertrauen auf Gottes Begleitung zu gehen.<\/p>\n<p>Marie Barnett dichtete in dem schon vorhin kurz angesprochenen Lied: Das was mich atmen l\u00e4sst, ist dein Heiliger Geist, der in mir lebt, dein Wort, dass du zu mir gesprochen hast. Im Vertrauen auf diesen Geist und dieses Wort k\u00f6nnen wir immer wieder neu ins Leben gehen und das Leben anpacken. AMEN!<\/p>\n<p><strong>[Dietmar Kehlbreier: Kanzelsegen]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DK: Gott will mit uns die Erde verwandeln \u2013 so haben wir diesen Gottesdienst \u00fcberschrieben: Eine Verhei\u00dfung, die einem buchst\u00e4blich den Atem verschlagen kann!<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"sfsi_plus_gutenberg_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_show_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_type":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_alignemt":"","sfsi_plus_gutenburg_max_per_row":"","footnotes":""},"categories":[5,13,19],"tags":[],"class_list":["post-462","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-predigten","category-trinitariszeit","category-weiterer-anlass"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/462","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=462"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/462\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":463,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/462\/revisions\/463"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=462"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=462"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=462"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}