{"id":4405,"date":"2018-09-16T16:13:45","date_gmt":"2018-09-16T14:13:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=4405"},"modified":"2019-01-17T22:23:02","modified_gmt":"2019-01-17T21:23:02","slug":"unerhoert-die-alten-werden-traeume-haben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=4405","title":{"rendered":"Unerh\u00f6rt: Die Alten werden Tr\u00e4ume haben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?attachment_id=4406\" rel=\"attachment wp-att-4406\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-4406\" src=\"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/unerhoert-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Unerh\u00f6rt &#8211; so vieles rund um Familien: Wir haben davon geh\u00f6rt, was uns aus der Ambulanten Jugendhilfe unserer Diakonie berichtet wurde.\u00a0\u00a0Was Familien heute betrifft &#8211; das passt nicht mehr in den Ordnungsrahmen aus dem Epheserbrief, der das Leben der Familien und der christlichen Gemeinde klar ordnen m\u00f6chte: Wie dort von Mann und Frau gesprochen wird; oder also ob <em>so<\/em> wie in dieser&#8220; Haustafel&#8220; das Leben von Familien funktionierte..<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em><strong>(Predigt \u2013 Erl\u00f6serkirche Haltern\u00a0Diakoniegottesdienst 14.9.2018,\u00a0&#8222;Die Alten werden Tr\u00e4ume haben&#8220;, Joel 3,1)<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>(Vorab als Lesung: die Haustafeln nach Epheserbrief 5,21-24;6,1-3 mit einem aktuellen Zwischenruf)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man m\u00f6chte fast mit der Diakonie-Kampagane &#8222;unerh\u00f6rt&#8220; dem Verfasser des Epheserbrief entgegen rufen: H\u00f6r doch mal genauer zu! Entsprechend der Zwischenruf nach der Lesung!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist ein starkes St\u00fcck, wie das Elterngebot &#8211; &#8222;Ehre Vater und Mutter&#8220; ver\u00e4ndert wird! Im Zusammenhang der 10 Gebote geht es eben nicht um Gehorsam &#8211; wie nun im Epheserbrief! Wie viel Macht und Missbrauch hat das Elterngebot entfacht, wenn es darin vorrangig um Gehorsam ging! Unerh\u00f6rt! Eigentlich geht es F\u00fcrsorge: Die erwachsenen Israeliten sollen beim Auszug aus \u00c4gypten ihre alten Eltern nicht buchst\u00e4blich in W\u00fcste sitzen lassen! Die Alten, die die Verhei\u00dfung empfinden, sollen mit den Jungen das Gelobte Land erreichen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p>Damit sind wir beim Thema dieses Diakoniesonntags: Unerh\u00f6rt diese Familie &#8211; bewusst in der Erweiterung des Plakatmotivs, das auch hier in Haltern h\u00e4ngt: &#8222;Unerh\u00f6rt &#8211; diese Alten&#8220;. Es geht doch darum, das <em>Miteinander<\/em> verschiedener Generationen in den Blick zunehmen, so sinnbildlich daf\u00fcr in der oberen Etage Ihres Gemeindehauses Fr\u00fchf\u00f6rderung, Familienhilfe <em>und<\/em> Diakoniestation auf einem Flur nebeneinandersitzen und Ambulant Betreutes Wohnen und Schuldnerberatung nicht nach Alt oder Jung fragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In einem der klassischen Pfingst-Predigttexte sind die Alten und die Jungen gleicherma\u00dfen angesprochen Bei Joel, dem Propheten aus dem 4. Jhd. v.Chr. hei\u00dft es f\u00fcr die Zukunft, besser: die Endzeit:<\/p>\n<p><em>1\u00a0Und\u00a0ich will ich meinen Geist ausgie\u00dfen \u00fcber alles Fleisch, und eure S\u00f6hne und T\u00f6chter sollen weissagen, eure Alten sollen Tr\u00e4ume haben, und eure jungen Leute Visionen. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a02\u00a0Auch will ich zur selben Zeit \u00fcber Knechte und M\u00e4gde meinen Geist ausgie\u00dfen. \u00a03\u00a0Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchs\u00e4ulen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a04\u00a0Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der gro\u00dfe und schreckliche Tag des\u00a0HERRN\u00a0kommt.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a05\u00a0Und es soll geschehen: Wer des\u00a0HERRN\u00a0Namen anrufen wird, der soll errettet werden.\u00a0Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein, wie der\u00a0HERR\u00a0verhei\u00dfen hat, und bei den Entronnenen, die der\u00a0HERR\u00a0berufen wird.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Eure Alten sollen Tr\u00e4ume haben, <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>und eure jungen Leute Visionen.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nahezu eintr\u00e4chtig und gleichrangig wird f\u00fcr den Moment der Geistausgie\u00dfung Alten wie Jungen zugeschrieben: Ihr werdet Tr\u00e4ume haben und Visionen formulieren. Ihr werdet ein Bild f\u00fcr eure gemeinsame Zukunft miteinander teilen. Nicht nur die Jungen werden sich um die Zukunft k\u00fcmmern, sondern die Alten genauso &#8211; unabh\u00e4ngig davon, dass ihnen weniger Zeit bleibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unerh\u00f6rt &#8211; diese Alten!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Worte des Propheten verkehren heilsam so manche Bilder, gerade von den Alten!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p>Daher m\u00f6chte ich einen Moment bei den Alter bleiben &#8211; und ich rede von &#8222;Alten&#8220;, nicht von &#8222;Senioren&#8220;, &#8222;\u00c4lteren&#8220;, lebensreifen Menschen o.\u00e4.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Alten kleiden sich anders als fr\u00fcher; heute 70j\u00e4hrige sind durchschnittlich so fit und agil wie vor 30 Jahren die 65j\u00e4hrige.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt nicht mehr das &#8222;Alter&#8220;, sondern viele AltersphasenIn der Diakonie machen wir die Erfahrung, dass weniger das Lebensalter als Lebenssituation bestimmt, wie &#8222;alt man ist&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn etwa Menschen eine br\u00fcchige Erwerbsbiographie hatten, dann sehen sie oft schon mit Renteneintritt buchst\u00e4blich &#8222;alt&#8220; aus. Es gibt dann im Rentendasein noch weniger M\u00f6glichkeiten zu reisen oder kulturelle Angebote wahrzunehmen. Die Miete zehrt ein gro\u00dfen Batzen der Rente auf . In zuk\u00fcnftigen Generationen werden die Unterschiede noch viel gr\u00f6\u00dfer werden, und \u00dcberschuldung von Alten wird zunehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel, das das &#8222;Altern&#8220; nicht nur an den Lebensjahren h\u00e4ngt: Ehepaare sind oft mobil und frei, k\u00f6nnen reisen, sind eingespannt in die Sorge um Enkelkinder oder bet\u00e4tigen sich ehrenamtlich &#8211; oft aber mit einer richtigen Z\u00e4sur, wenn ein Ehepartner pflegebed\u00fcrftig wird. Dann dreht sich pl\u00f6tzlich alles um die Organisation von Pflege und wie man im Alltag \u00fcberlebt. Beide sind eingeschr\u00e4nkt. Freundschaften und Au\u00dfenkontakte k\u00f6nnen br\u00f6ckeln, weil die ganze Kraft in die Pflege des Partners gesteckt wird. \u00a0Freie Zeit, wenn es sie gibt, dient der eigenen Erholung und Entlastung. Die Mitarbeitende der Diakoniestation und der Wohnraumberatung k\u00f6nnen davon jede Menge Geschichten erz\u00e4hlen. Wie unerh\u00f6rt gro\u00df sind oft die Lebensleistungen von pflegenden Angeh\u00f6rigen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es liegt also nicht immer in der Hand der Alten, Tr\u00e4ume aufrechtzuerhalten und Pl\u00e4ne noch frei umzusetzen &#8211; jedenfalls wie wir herk\u00f6mmlich Tr\u00e4ume definieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wof\u00fcr nutze ich die l\u00e4ngere Lebenszeit, solange ich noch frei dar\u00fcber entscheiden kann? Der Sozialwissenschaftler Gerhard Wegner fragt provokativ: &#8222;Kreuzfahrt oder Engagement f\u00fcr die B\u00fcrgergesellschaft?&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tun wir im Alter in erster Linie &#8211; konsumorientiert &#8211; etwas f\u00fcr uns, weil wir im Erwerbsleben keine Zeit daf\u00fcr hatten oder es aufgehoben haben f\u00fcr den Ruhestand? Genie\u00dfen wir, solange wir k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oder &#8211; und hier sind wir nat\u00fcrlich eher bei der christlichen Vision, die auch der Prophet Joel n\u00e4hrt &#8211; nutzen wir im Alter die Zeit, uns f\u00fcr andere zu engagieren, mit den Jungen unsere Tr\u00e4ume zu teilen, \u00fcber uns selbst hinauszublicken?!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Alternative, als ob es nur das eine oder andere g\u00e4be, ist \u00fcberzogen, wei\u00df auch Gerhard Wegner. Es gibt Grau- und Zwischent\u00f6ne. Und keiner sollte einem Alten neiden, wenn er den Ruhestand genie\u00dft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber in dem Joel-Text steckt f\u00fcr mich eine provokante Verhei\u00dfung, dass die Alten &#8211; genauso wie die Jungen &#8211; nicht auf ihre begrenze Lebenszeit blicken, sondern &#8211; das steckt ja im Tr\u00e4umen &#8211; sich auf die Zukunft einlassen. Es geht eben nicht darum, nur um sich selbst zu kreisen, sondern:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Eure Alten sollen Tr\u00e4ume haben, <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>und eure jungen Leute Visionen.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es geht darum, sich mit dem Geist Gottes an der Verhei\u00dfung nach vorne auszurichten lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Joel-Wort steckt ein radikaler Gedankenwechsel: Denkt &#8211; egal ob jung oder alt &#8211; nicht von der Lebensspanne aus, die euch noch bleibt. Sondern schaut darauf, was euch zum Leben geschenkt ist. Nat\u00fcrlich setzt der Tod uns das nat\u00fcrliche Ende. Aber warum m\u00fcssen unsere Pl\u00e4ne auf diesen Punkt abgestimmt sein? Ist Gottes Vision in Jesus Christus, uns ewiges Leben zu verhei\u00dfen, nicht davon entkleidet, auf unsere verbleibende Lebenszeit zu starren?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Christliche Altersforscher ermutigen uns, auf genau den anderen unbeeinflussbaren Punkt zu blicken: auf die Erfahrung der Geburt zu blicken. An die Geburt erinnert man sich zwar nicht, aber sie symbolisiert, das das Leben geschenkt ist und von Anfang an im Werden ist und immer neu werden kann &#8211; auch im Alter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>IV.<\/p>\n<p>Neuwerden im Alter &#8211; gerade trotz offenkundiger Begrenztheiten: Ich will das konkreter sagen: In diesen Wochen er\u00f6ffnen wir eine Wohngemeinschaft mit Menschen mit Demenz in Recklinghausen. Dort ziehen Menschen ein, die anfangs wissen, dass sie bald in einer anderen Welt leben und das Ged\u00e4chtnis schwinden wird. Wir k\u00fcmmern uns um genau diese Personengruppe, weil wir wissen, wie sehr das f\u00fcr die Betroffenen ein Schicksalsschlag ist und wie schwer es die Angeh\u00f6rigen haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir tut das aber eben auch deshalb, weil wir einen Ort bieten wollen, an dem auch Menschen mit Demenz noch ihre Tr\u00e4ume haben sollen. Sie werden noch lieben k\u00f6nnen und sagen k\u00f6nnen, was sie tags\u00fcber gerne tun wollen. Sie werden vielleicht einmal ihre Angeh\u00f6rige nicht mehr einordnen k\u00f6nnen, aber sie werden Zuwendung erfahren k\u00f6nnen. Sie werden nicht mehr die Stationen ihres Lebens aufz\u00e4hlen k\u00f6nnen, aber sie sollen noch sagen k\u00f6nnen, was ihnen wichtig war und ist im Leben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>V.<\/p>\n<p>Der Prophet Joel ermutigt uns, dass bei Alten wie bei Jungen gleicherma\u00dfen das Leben offen ist &#8211; auf Gottes Geist und Gottes Zukunft hin. Jungsein- und \u00c4lterwerden ist ein Geschenk.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das hat letztlich hat auch eine gesellschaftspolitische Dimension, die wir als Diakonie auch mit der Kampagne &#8222;Unerh\u00f6rt&#8220; herausstellen wollen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unerh\u00f6rt diese Alten &#8211; die haben doch Lebenserfahrungen und Weisheiten gewonnen, die auch Junge h\u00f6ren sollten, an denen sie ich reiben k\u00f6nnen sollen, die sie f\u00fcr ihr Leben mitnehmen k\u00f6nnen. Vielleicht sind es in diesen Monaten die Erfahrungen der ganz Alten, dass eine Demokratie nicht als gottgewollte Ordnung vom Himmel gefallen ist, sondern aus der Erfahrung einer menschenverachtenden Diktatur erst aufgedr\u00fcckt oder dann aber nach und nach von den Nachkriegsgenerationen gestaltet worden ist. &#8211; Und es ist der Anspruch an die Jungen, diesen Schatz nicht zu &#8222;ver-tr\u00e4umen&#8220;, sondern zu gemeinsam zu fragen: Welche Visionen und Tr\u00e4umen haben wir f\u00fcr ein friedliches Zusammenleben von Verschiedenen? Was sind die Regeln, auf die wir uns immer wieder neu verst\u00e4ndigen wollen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier sind wir wom\u00f6glich wieder ein wenig bei der Haustafel des Epheserbrief. In ihrer Konkretion kann die Haustafel heute wenig bewirken, aber ganz sicher in ihrer Intention: Es geht ja mit der Haustafel im Epheserbrief um ein Leben der Menschen in der Ehrfurcht vor Gott, um die Verantwortung, als Christinnen und Christen zu leben und bezeugen, wie Jesus von Nazareth sich zu den Menschen seiner Zeit gestellt hat. Wie er gerade darin klar war, keinen auszugrenzen, sondern Grenzen um der Menschen willen \u00fcberschreiten. Und: Jesus verk\u00fcndigte das nah herbeigekommene Himmelreich, er steckte also Menschen an von diesen Tr\u00e4umen, von den Joel schon spricht, alte wie junge Menschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>VI.<\/p>\n<p>Insofern weitet sich das Motto &#8222;Unerh\u00f6rt &#8211; diese Familien&#8220; in ein gemeinsames pfingstliches Tr\u00e4umen aller Generationen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ich tr\u00e4ume von einer Kirche, Gemeinden, Christen,<\/em><\/p>\n<p><em>die sich als Vorreiter der g\u00f6ttlichen Zukunft verstehen,<\/em><\/p>\n<p><em>die sich nicht abfinden mit der Realit\u00e4t,<\/em><\/p>\n<p><em>die Zeichen einer anderen M\u00f6glichkeit vom Leben setzen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Ich tr\u00e4ume von einer Kirche, Gemeinden, Christen,<\/em><\/p>\n<p><em>die sich nicht zufrieden geben mit der Welt, wie sie ist,<\/em><\/p>\n<p><em>die nicht fertig damit werden, wenn Menschen leiden,<\/em><\/p>\n<p><em>ganze Scharen unter den Teppich von Wohlstand, Dummheit, Achselzucken gekehrt werden &#8211; [&#8230;]<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Ich tr\u00e4ume von einer Kirche, Gemeinden, Christen,<\/em><\/p>\n<p><em>die einander stark machen, helfen, die einander gelten lassen, ehrlich einander begegnen, die aufhelfen, wo einer m\u00fcde wird, und sich helfen lassen, wo sie m\u00fcde werden. <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfende Worte &#8211; und passende Worte f\u00fcr einen Diakoniesonntag, wie ich finde &#8211; \u00a0aus einer Pfingstpredigt zu Joel 3, von Rolf Sonnemann, von dieser Kanzel, von 1975, von einem der Alten. Heute von einem J\u00fcngeren wiederentdeckt und weitergetr\u00e4umt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Denn eure Alten sollen Tr\u00e4ume haben, <\/em><\/p>\n<p><em>und eure jungen Leute Visionen.<\/em><\/p>\n<p><em>Unerh\u00f6rt &#8211; Tr\u00e4ume!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unerh\u00f6rt &#8211; so vieles rund um Familien: Wir haben davon geh\u00f6rt, was uns aus der Ambulanten Jugendhilfe unserer Diakonie berichtet wurde.\u00a0\u00a0Was Familien heute betrifft &#8211; das passt nicht mehr in den Ordnungsrahmen aus dem Epheserbrief, der das Leben der Familien und der christlichen Gemeinde klar ordnen m\u00f6chte: Wie dort von Mann und Frau gesprochen wird; &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=4405\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eUnerh\u00f6rt: Die Alten werden Tr\u00e4ume haben\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"sfsi_plus_gutenberg_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_show_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_type":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_alignemt":"","sfsi_plus_gutenburg_max_per_row":"","footnotes":""},"categories":[29,16],"tags":[],"class_list":["post-4405","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-diakonisch","category-diakonie"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4405","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4405"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4405\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4537,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4405\/revisions\/4537"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4405"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4405"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}