{"id":438,"date":"2017-01-11T13:50:37","date_gmt":"2017-01-11T12:50:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=438"},"modified":"2017-01-11T13:50:37","modified_gmt":"2017-01-11T12:50:37","slug":"was-gott-moeglich-ist-zur-schliessung-der-ref-kirche-lk-1827jahreslosung-2009","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=438","title":{"rendered":"Was Gott m\u00f6glich ist (zur Schlie\u00dfung der Ref. Kirche: Lk 18,27\/Jahreslosung 2009)"},"content":{"rendered":"<p><em>\u201eWas bei den Menschen unm\u00f6glich ist, ist bei Gott m\u00f6glich.\u201c (Lk 18,27) <\/em>Was ist denn m\u00f6glich und unm\u00f6glich und wem und wem nicht? Ein Kamel passt nicht durch ein Nadel\u00f6hr. Unm\u00f6glich!<!--more--><\/p>\n<p><strong>Predigt: Neujahr 2009 &#8211; Reformierte Kirche Altena<\/strong><\/p>\n<p><strong>Jahreslosung 2009: \u201eJesus Christus spricht: Was bei den Menschen unm\u00f6glich ist, das ist bei Gott m\u00f6glich.\u201c (#Lk 18,<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die guten Vors\u00e4tze f\u00fcr 2009 einhalten \u2013 teilweise m\u00f6glich, je nachdem, wie banal sie sind!<\/p>\n<p>Frieden zwischen Israel und Pal\u00e4stinensern? \u2013 Auch das ist m\u00f6glich, auch wenn\u2019s anscheinend keiner f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt: Denn beide V\u00f6lker haben nicht nur genug vom Krieg, sondern haben in ihren Heilige Schriften mehr \u00fcber N\u00e4chstenliebe als \u00fcber Vergeltung stehen.<\/p>\n<p>Das Reich Gottes erben oder gar herbeif\u00fchren? Das ist liegt nicht in Menschenhand \u2013 also unm\u00f6glich!<\/p>\n<p>Das vergangene Jahr einfach mit einem Schlussstrich versehen und nach vorne schauen \u2013 ist das m\u00f6glich? Oder h\u00e4ngen da Erinnerungen und Gef\u00fchle nach, die es unm\u00f6glich machen? Da wird es schon schwieriger und ist wohl kaum allgemein zu beantworten.<\/p>\n<p>Die Klimakatastrophe abwenden? M\u00f6glich oder unm\u00f6glich? Noch bleiben wohl wenige Jahre: Unsere Generationen wird es theoretisch noch m\u00f6glich sein \u2013 aber nur mit besseren Vors\u00e4tzen f\u00fcrs neue Jahr: Nach und nach werden gerade internationale Klimaschutz-Absprachen gestutzt oder in die Zukunft gestreckt wegen der Finanzkrise!<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt: Die weltweite Finanzkrise abwenden: m\u00f6glich oder unm\u00f6glich? Die einen, die politische Verantwortung trage, m\u00fcssen \u201eja\u201c sagen. Die anderen, die die Krise angerichtet haben, sagen \u201enein\u201c, denn sonst h\u00e4tten sie sie auch verhindern k\u00f6nnen. Die meisten beschleicht eine gro\u00dfe Unsicherheit.<\/p>\n<p>Eine Kirche schlie\u00dfen? Ist das m\u00f6glich oder unm\u00f6glich? \u2013 Das ist nicht nur Frage des faktisch M\u00f6glichen, sondern auch eine Frage des moralisch M\u00f6glichen. Wir tun\u2019s \u2013 und da k\u00f6nnen Sie alle sicher sein -, nachdem wir alles M\u00f6gliche \u00fcberlegt und gewendet haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p>So einfach ist es also nicht, das M\u00f6gliche vom Unm\u00f6glichen zu unterscheiden. Jesus macht selber einen Versuch der Unterscheidung (Jahreslosung 2009)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u201eWas bei den Menschen unm\u00f6glich ist, ist bei Gott m\u00f6glich.\u201c (Lk 18,27)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick wirkt die Jahreslosung wie eine Aufteilung der Aufgabenbereiche: hier der Mensch, dem einiges m\u00f6glich ist \u2013 dort Gott, dem das m\u00f6glich ist, was dem Menschen unm\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch diese Unterscheidung ist absurd: Ich erinnere mich an eine Gebetsgemeinschaft, die einige fromme Vikare im Predigerseminar in morgentlicher Fr\u00fche abhielt. Ein Gebetsanliegen f\u00fcr eine schwer kranke Frau lautete ungef\u00e4hr so: \u201eWir wissen nicht mehr, was nun noch m\u00f6glich ist, Gott, und wie der Frau noch zu helfen ist. Aber bei Dir, Gott, ist alles m\u00f6glich. Du wei\u00dft hoffentlich \u00b4was.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gott ist sicher vieles m\u00f6glich, was uns Menschen unm\u00f6glich ist. Aber Gott ist doch kein L\u00fcckenb\u00fc\u00dfer f\u00fcr alles das, was wir nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnen. Das war Gott schon einmal in fr\u00fcheren Jahrhunderten. Und als dann die Naturwissenschaften immer mehr Sachverhalte erkl\u00e4ren konnten, wurde Gott immer kleiner.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Gott ist nicht die Differenz zwischen dem, was wir m\u00f6glich machen k\u00f6nnen, und dem, was wir uns w\u00fcnschen, m\u00f6glich machen zu k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Jahreslosung geh\u00f6rt in ihren biblischen Kontext \u2013 oder sie bleibt im Bereich des bekannten Slogans: \u201enichts ist unm\u00f6glich\u2026\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieses Wort Jesu f\u00e4llt in der Geschichte des \u201eReichen J\u00fcnglings\u201c (oder: \u201eVon der Gefahr des Reichtums\u201c) vor. Wir haben sie vorhin als Evangelium geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Jahreslosung geht also die Begegnung mit einem jungen Mann voraus, der Jesus in ein Gespr\u00e4ch verwickelt: Seine Frage: Wie ererbt man das ewige Leben? Er ist reich und geh\u00f6rt zum Establishment der Gesellschaft. Und: Er kann als moralisch integerer Mensch gelten, da er stets die Zehn Gebote gehalten hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eins aber fehlt ihm: Als Jesus ihn auffordert, sich von seinem Reichtum zu trennen, um sein Leben ganz in den Dienst Jesu zu stellen \u2013 da ist es ihm nicht m\u00f6glich, dies zu tun. Der Reiche soll sich entscheiden, woran sein Herz h\u00e4ngt: an allem, was bisher Priorit\u00e4t in seinem Leben hatte, n\u00e4mlich dem Reichtum, oder an die Nachfolge Jesu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den Evangelien gibt es viele Nachfolge-Aufforderungen: an die Fischer, die der Ruf Jesu beim Netzeflicken ereilt und die alles stehen und liegen lassen. Den Z\u00f6llner Levi, der dadurch ein neues Leben beginnen kann. An einen Mann, der sich wegen der Dringlichkeit der Nachfolge nicht einmal von seiner Familie verabschieden darf. Ein anderen, der sich nicht umsehen soll. Ein weiteren, der zuvor nicht einmal seinen toten Vater begraben darf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Ruf Jesus ist absolut radikal \u2013 aber keinen trifft er so ins Mark wie den reichen J\u00fcngling: Ihm ist es nicht m\u00f6glich, die Priorit\u00e4ten in seinem Leben zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er geht traurig davon. Traurig. Nicht zornig dar\u00fcber, dass die Forderung Jesu unangemessen hoch w\u00e4re. Nein, traurig \u00fcber sich selbst, dass er pers\u00f6nlich an die Grenze seiner <em>M\u00f6glichkeiten<\/em> gekommen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dass ein Reicher das Himmelreich erbt, also die Welt, wie Gott sie will, kennen lernt \u2013 m\u00f6glich oder unm\u00f6glich? Die Antwort Jesu ist eindeutig: Unm\u00f6glich! Besitz und Reichtum scheinen in besonderer Weise \u201egeeignet\u201c zu sein, die Nachfolge Jesu zu einem <em>unm\u00f6glichen<\/em> Unterfangen zu machen. Denn allzu schnell wird Reichtum zum Prestige und Abgrenzungsmerkmal \u2013 wo Jesus unvoreingenommen auf alle zugeht. Reichtum will gesichert werden, was Argwohn und Misstrauen f\u00f6rdern kann \u2013 Jesus hingegen \u00f6ffnet seine Arme. Verm\u00f6gen f\u00f6rdert oft Habgier, Egoismus und den Drang, das <em>Materielle<\/em> weiter zu mehren. Die Anh\u00e4nger Jesu wurden reich an menschlichen Kontakten, wenn sie um Essen und ein Nachtlager fragten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es geht Jesus nicht darum, Reichtum an sich zu verdammen oder diesen Menschen. Es geht darum, dass dieser Mensch nicht bereit ist, seine Priorit\u00e4ten zu \u00e4ndern und dem Ruf Jesu zu folgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eher noch geht ein Kamel durch ein Nadel\u00f6hr, so der harte Satz Jesu. Und das ist \u2013 wie wir uns leicht denken k\u00f6nnen \u2013 absolut unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Jahreslosung \u00f6ffnet da auch keine Hintert\u00fcr: Es ist nicht so, als ob es bei Gott doch m\u00f6glich w\u00e4re, dass ein Kamel durch ein Nadel\u00f6hr geht. Das w\u00e4re Zauberei!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nein, die Jahreslosung steht erst zwei Verse sp\u00e4ter, nach der bangen Frage der Umstehenden: Wer kann denn dann \u00fcberhaupt selig werden? Antwort: <em>Was bei den Menschen unm\u00f6glich ist, das ist bei Gott m\u00f6glich.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Jahreslosung beantwortet also die Frage, wer selig werden kann, wer das Reich Gottes erbt, wer \u2013 um mit der Eingangsfrage des J\u00fcnglings zu sprechen \u2013 das ewige Leben erlangt. <em>Dar\u00fcber zu entscheiden, das <\/em>ist tats\u00e4chlich allein die M\u00f6glichkeit Gottes. Dem Menschen ist es unm\u00f6glich, dar\u00fcber zu entscheiden, wer selig wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Mensch kann aber sein M\u00f6gliches tun. Nicht, um sich das Heil zu verdienen \u2013 Gott l\u00e4sst nicht mit sich handeln. Aber der Mensch kann sein M\u00f6gliches tun, um der Welt, wie Gott sie will, ein Gesicht zu verschaffen, an ihr mitzubauen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p>Ich bin mal gespannt, wie wir in den n\u00e4chsten Wochen mit dieser Jahreslosung umgehen: Ich vermute, wir blicken viel eher auf die Tatsache, dass Gott Unm\u00f6gliches kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trauen wir <em>uns<\/em> im gleichen Ma\u00dfe das <em>M\u00f6gliche<\/em> zu? Oder kapitulieren wir selbst vor dem Machbaren?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vertrauen wir darauf, dass sich unser Leben in der Begegnung mit Gott \u00e4ndert? (Nichts anderes ist ja dem reichen J\u00fcngling verhei\u00dfen!) Trauen wir darauf, dass auch wir uns \u00e4ndern in einem eigentlich unm\u00f6glichen Ma\u00dfe?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Leben wir im neuen Jahr mit der Frage: Was w\u00fcrde Jesus dazu sagen? Ist so ein Leben m\u00f6glich oder unm\u00f6glich?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist m\u00f6glich! Wir haben ja geh\u00f6rt, wie die Szene weitergeht, als der reiche J\u00fcngling traurig abgezogen ist. Petrus fragt bange:<em> Wir<\/em> haben ja alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Lernen <em>wir<\/em> denn die Welt kennen, so wie Gott sie will?<\/p>\n<p>Ja, sagt Jesus. Denn wie Petrus schon selber sagt: Ihm und den anderen J\u00fcngern war m\u00f6glich, was dem J\u00fcngling unm\u00f6glich war. Ihre Herzen waren offen f\u00fcr Gottes Sache. Sie haben sich anr\u00fchren lassen von Jesus, seinem Sohn, habe sich auf ihn eingelassen. Bedingungslos.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(Die M\u00f6glichkeiten des Menschen haben Grenzen \u2013 keine Frage. Auch unser Glaube ist ein kleiner Glaube. Das sp\u00fcren wir gerade besonders schmerzhaft, wo wir sagen m\u00fcssen: Diese Kirche zu behalten, ist \u201eunm\u00f6glich\u201c. Wom\u00f6glich gehen wir selber so traurig weg wie der reiche J\u00fcngling, weil wir merken, dass wir nicht k\u00f6nnen, was theoretisch zu tun m\u00f6glich w\u00e4re.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber: <em>Die J\u00fcnger<\/em> haben das M\u00f6gliche getan. Jesus verlangt viel, aber Realisierbares!<\/p>\n<p>Sie haben ihre Netze verlassen.<\/p>\n<p>So, wie Pal\u00e4stinenser und Israelis die M\u00f6glichkeit haben, aufeinander zu gehen.<\/p>\n<p>Sie haben ihre Familien verlassen.<\/p>\n<p>So wie es uns noch m\u00f6glich ist, dass wir mit <em>unseren<\/em> Gewohnheiten brechen, mit dem st\u00e4ndigen Wachstums- und Konsumdenken, und ernst machen mit einem \u00f6kologischen und nachhaltigen Wirtschaften, um den Klimawandel aufzuhalten.<\/p>\n<p>Die J\u00fcnger haben sich ganz und gar Gott verschrieben.<\/p>\n<p>Genauso werden wir im neuen Jahr oft Situationen erleben, in denen wir vor Entscheidungen gestellt sind. Nicht nur vor ethische Entscheidungen, wie wir uns richtig verhalten sollen. Auch vor Glaubensentscheidungen: Trauen wir dem Nazarener und seiner Lebenseinstellung und Gottesbeziehung mehr zu als den Werten und Priorit\u00e4ten, die wir sonst mit uns herum tragen? Geld und Reichtum ist da nur eine Falle. Woran h\u00e4ngen wir unser Herz?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>V.<\/p>\n<p>Ich engagiere mich in der Initiative Pskow, einem Zusammenschluss von Christen in der rheinischen Kirche, die aus dem Vers\u00f6hnungsgedanken heraus diakonische Einrichtungen in der russischen Stadt Pskow gebaut haben.<\/p>\n<p>Ganz unterschiedliche Menschen tun ihr M\u00f6gliches \u2013 und manchmal selbst das Unm\u00f6gliche. Ein unglaubliches Beispiel zum Schluss: Da sammelte ein Mensch, gar nicht Mitglied der Initiative, drei Jahre lang Leergutflaschen \u2013 nicht, um damit seinen eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten, sondern um die Hilfsprojekten zu unterst\u00fctzen. Drei Jahre lang war er t\u00e4glich auf Achse und sammelte unglaubliche 12.000 EUR \u2013 mit Leergutflaschen. Weil er davon \u00fcberzeugt war, dass er damit etwas Gutes tun konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schauen wir auf das uns M\u00f6gliche! Manchmal scheitern wir und gehen traurig weg. Das geh\u00f6rt zum Menschsein dazu \u2013 \u00fcbrigens auch zum Christsein! Manchmal sehen wir andere, f\u00fcr die viel mehr m\u00f6glich ist als f\u00fcr uns. Es ist gut, dass es sie gibt, wie es die J\u00fcnger gab. Achten wir aber selber genauer auf unsere M\u00f6glichkeiten \u2013 auch auf unsere <em>gemeinsamen<\/em> M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Unser M\u00f6glichkeiten zeugen in meinen Augen st\u00e4rker von Gottes neuer Welt als die vorschnellen Versuche, Gott unsere Unm\u00f6glichkeiten zuzuschieben.<\/p>\n<p><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>18 Und es fragte ihn, Jesus, ein Oberer und sprach: Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe? 19 Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein. 20 Du kennst die Gebote: [a] \u00bbDu sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht t\u00f6ten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!\u00ab<\/em><\/p>\n<p><em>21 Er aber sprach: Das habe ich alles gehalten von Jugend auf. 22 Als Jesus das h\u00f6rte, sprach er zu ihm: Es fehlt dir noch eines. Verkaufe alles, was du hast, und gib&#8217;s den Armen, so wirst du einen [a] Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach!<\/em><\/p>\n<p><em>23 Als er das aber h\u00f6rte, wurde er traurig; denn er war sehr reich. 24 Als aber Jesus sah, dass er traurig geworden war, sprach er: Wie schwer kommen die Reichen in das Reich Gottes! 25 Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadel\u00f6hr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme. 26 Da sprachen, die das h\u00f6rten: Wer kann dann selig werden? 27 Er aber sprach: Was bei den Menschen unm\u00f6glich ist, das ist bei Gott m\u00f6glich. 28 Da sprach Petrus: Siehe, wir haben, was wir hatten, verlassen und sind dir nachgefolgt. 29 Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Frau oder Br\u00fcder oder Eltern oder Kinder verl\u00e4sst um des Reiches Gottes willen, 30 der es nicht vielfach wieder empfange in dieser Zeit und in der zuk\u00fcnftigen Welt das ewige Leben.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Halleluja: Dein Wort ist meines Fu\u00dfes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Halleluja.<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWas bei den Menschen unm\u00f6glich ist, ist bei Gott m\u00f6glich.\u201c (Lk 18,27) Was ist denn m\u00f6glich und unm\u00f6glich und wem und wem nicht? Ein Kamel passt nicht durch ein Nadel\u00f6hr. 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