{"id":396,"date":"2017-01-11T12:13:18","date_gmt":"2017-01-11T11:13:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=396"},"modified":"2017-01-11T12:13:18","modified_gmt":"2017-01-11T11:13:18","slug":"worauf-warten-wir-2-advent-2002-zu-lk-2125-31-mit-eg-536","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=396","title":{"rendered":"Worauf warten wir? (2. Advent 2002 zu Lk 21,25-31 mit EG 536)"},"content":{"rendered":"<p>Worauf warten wir? Betriebsam arbeite ich meinen Terminkalender durch, gerade jetzt vor Weihnachten. Viel zu kurz die Zeit, dass ich gem\u00fctlich vor dem Adventskranz sitze, das Weihnachtsoratorium auflege \u2013 und in mich aufnehme, was da verhei\u00dfen ist.<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Steht auf, erhebt eure H\u00e4upter, weil sich eure Erl\u00f6sung naht. [&#8230;] Das Reich Gottes ist nahe.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So nennt es der heutige Evangeliumstext. Aufr\u00fcttelnd, animierend, geradezu selbstverst\u00e4ndlich scheint der Text aufzurufen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Auf, auf ihr Christen alle, euer K\u00f6nig kommt heran! \/ Empfanget ihn mit Schalle, \/ den gro\u00dfen Wundermann. \/ Ihr Christen, geht herf\u00fcr, lasst uns vor allen Dingen \/ ihm Hosianna singen \/ mit heiliger Begier.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So haben wir es auch gerade gesungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>[Wir wissen nicht, <em>was<\/em> kommt.]<\/li>\n<\/ol>\n<p>Aber es sind ja nicht nur die Erledigungen, die vorweihnachtliche Hetze, die uns belasten \u2013 und uns wom\u00f6glich den Blick verstellen auf das Kommen des Menschensohnes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt viel tiefergehende \u00c4ngste: Existenz\u00e4ngste, Zukunfts\u00e4ngste, die tiefen Seufzer der Kreatur, die wir von uns \u2013 und wenn wir gut zuh\u00f6ren \u2013 auch von unseren N\u00e4chsten kennen: <em>Wir wissen nicht was kommt.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>In der Sprache des Lukas:<\/p>\n<p><em>25 [&#8230;] , und auf Erden wird den V\u00f6lkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und den Wogen des Meeres,<\/em><\/p>\n<p><em>26 und die Menschen werden vergehen vor Furcht [&#8230;].<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir wissen nicht, was kommt.<\/p>\n<p>Wenn Sie nochmals das Lied aufschlagen m\u00f6gen, das wir gerade gesungen haben (EG 536):<\/p>\n<p>Dieses Lied ist gezeichnet von existentiellen \u00c4ngsten, vor Furcht vor dem v\u00f6llig Untergang.<\/p>\n<p>Johann Rist, der es textete, kennt \u201ebetr\u00fcbte Herzen\u201c und Menschen mit Angst und Schmerzen (Strophe 2). Er hat \u201eVielgeplagte\u201c und Menschen in Not vor Augen (3).<\/p>\n<p>Kein Wunder: Das Lied entstand wenige Jahre nach dem 30-j\u00e4hrigen Krieg \u2013 auch die Zeit Paul Gerhardts, eine Zeit der Weltuntergangsstimmung, des Zweifels an der Menschheit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch heute mag man den Eindruck haben, wo der Terror kein Ende nimmt und die ungerechte Verteilung unserer Lebensg\u00fcter weite Teile der Erde in den Ruin treibt:<\/p>\n<p><em>Wir wissen nicht, was kommt.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>III. [ Wir wissen, wer kommt.]<\/p>\n<p>Aber \u2013 und das ist die zweite Botschaft, die der Predigttextes und das Liedes von Johann Rist in die Furcht des Menschen hineinsprechen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Wir wissen, <strong>wer<\/strong> kommt.<\/em><\/p>\n<p><em>Machet die Tore weit und die T\u00fcren in der Welt hoch, dass der K\u00f6nig der Ehre einziehe!<\/em> (Ps 24)<\/p>\n<p>Ein ganz anderer K\u00f6nig, als der Jesus dann sp\u00e4ter nach Jerusalem einreitet: nicht majest\u00e4tisch, sondern auf einem Esel, nicht distanziert und unnahbar, sondern ein zum Greifen naher Mensch:<\/p>\n<p>Dieser K\u00f6nig ist gar nah!<\/p>\n<p>Und was er zu leisten vermag:<\/p>\n<p>Er ist nahe und tr\u00f6stet: <em>Seht, wie so mancher Ort \/ hochtr\u00f6stlich ist zu nennen, \/ da wir ihn finden k\u00f6nnen<\/em> (Strophe 2)<\/p>\n<p>Er ist nahe und hilft:<\/p>\n<p><em>Der Herr will in der Not \/ mit reichem Trost euch speisen,<\/em><\/p>\n<p><em>er will euch Hilf erweisen, ja d\u00e4mpfen gar den Tod.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Wir wissen nicht, was kommt, aber wir wissen wer kommt:<\/em><\/p>\n<p>Gott selber wird Mensch. Er begibt sich mitten in die Welt. <em>Das<\/em> l\u00e4sst hoffen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich hat diese Hoffnung hat einen Namen: Jesus von Nazareth.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich hat diese Hoffnung ein Gesicht: das Angesicht Gottes, das in ihm aufleuchtet.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist diese Hoffnung eine Person: ein Mensch, kein Gespenst oder ein entfernt thronender, jenseitiger Gott, sondern ein Mensch wie Du und ich:<\/p>\n<p>Er kommt in einem einfachen Stall zur Welt, in Armut und unbemerkt. Dieser Mensch entwickelt seine eigenen Hoffnungen, er erf\u00e4hrt Entt\u00e4uschungen und leidet Schmerzen durch qu\u00e4lendes Unrecht, das ihm widerf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich: Er stirbt, wie ein Mensch stirbt. Sogar: Er stirbt den unw\u00fcrdigsten und h\u00e4sslichsten Tod, den man sich damals vorstellen konnte: am Kreuz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Adventsbotschaft des heutigen Sonntags mag gar nicht vorwiegend f\u00fcr die gedacht sein, denen es gut geht, sondern: Diese Adventsbotschaft gilt denen, die in Angst und Not stecken. Dabei machen es sich sowohl der Evangelist als auch der Lieddichter nicht einfach:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Leid dieser Welt wird einfach weggewischt: F\u00fcr unsere Zukunfts- und Existenz\u00e4ngste gibt es meistens keine schnelle L\u00f6sungen. Das kennen Sie, das kenne ich nur zu gut: \u00c4ngste und Schmerzen gibt es, Ver\u00e4ngstigte und vom Schmerz Gezeichnete begegnen uns.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weggewischt ist das nicht einfach. Aber: Gott kommt mitten hinein in diese \u00c4ngste und Schmerzen. Er lernt sie quasi am eigenen Leibe kennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Worauf warten wir!]<\/li>\n<\/ol>\n<p>F\u00fcr Johann Rist bleiben die Hochbetr\u00fcbten zun\u00e4chst die Hochbetr\u00fcbten (Strophe 5), aber: Angst und Pein haben an Macht verloren, weil Gott an unserer Seite steht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir singen die Strophen 4+5.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><em> Frischauf in Gott, ihr Armen,<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>der K\u00f6nig sorgt f\u00fcr euch;<\/em><\/p>\n<p><em>er will durch sein Erbarmen<\/em><\/p>\n<p><em>euch machen gro\u00df und reich.<\/em><\/p>\n<p><em>Der an das Tier gedacht,<\/em><\/p>\n<p><em>der wird auch euch ern\u00e4hren;<\/em><\/p>\n<p><em>was Menschen nur begehren,<\/em><\/p>\n<p><em>das steht in seiner Macht.<\/em><\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><em> Frischauf, ihr Hochbetr\u00fcbten,<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>der K\u00f6nig kommt mit Macht;<\/em><\/p>\n<p><em>an uns, sein&#8216; Herzgeliebten,<\/em><\/p>\n<p><em>hat er schon l\u00e4ngst gedacht.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun wird kein Angst noch Pein<\/em><\/p>\n<p><em>noch Zorn hinfort uns schaden,<\/em><\/p>\n<p><em>dieweil uns Gott aus Gnaden<\/em><\/p>\n<p><em>l\u00e4\u00dft seine Kinder sein.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die bange Frage, \u201eworauf warten wir?\u201c, wird zur einladenden, aufr\u00fcttelnden Handbewegung: \u201eWorauf warten wir!\u201c<\/p>\n<p>Mitten in die Nachkriegszeit des 30-j\u00e4hrigen Krieges hinein: ein Aufschrei, ein Appell, die Arme zu \u00f6ffnen f\u00fcr Gott.<\/p>\n<p>Unser Gesangbuch ist voll von Liedern, in Not und Angst gedichtet, die aber mutig und vertrauend auf Gottes Hilfe das Licht im Dunkel des Lebens beschreiben:<\/p>\n<p>Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern\u201c, dichtete Jochen Klepper, verheiratet mit einer Halbj\u00fcdin, 1938: <em>Auch wer zur Nacht geweinet, der stimme froh mit ein: \/ Der Morgenstern bescheine auch deine Angst und Pein.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Keine schnelle Ver\u00e4nderung, aber Befreiung aus Angst und L\u00e4hmung:<\/p>\n<p>\u201eSo lauf mir schnellen Schritte, den K\u00f6nig zu besehen\u201c (6):<\/p>\n<p>Worauf warten wir!!!<\/p>\n<p>Solche schnellen Schritte, die Johann Rist beschreibt, k\u00f6nnen wir alle laufen: auch die Alten, die Angst und Not aus Krieg und Nachkriegszeit kennen, die ihre Erfahrungen mit einem gn\u00e4digen Gott weitersagen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Solche schnellen Schritte k\u00f6nnen auch die Jungen laufen, die andere, aber f\u00fcr sie nicht weniger wichtige \u00c4ngste kennen und doch oft unbek\u00fcmmert nach Gott fragen!<\/p>\n<p>Solche schnellen Schritte k\u00f6nnen wir als Kirchengemeinde tun: Der Advent dr\u00e4ngt uns, alles zu tun, was die Botschaft dieses Jesuskindes sichtbar macht \u2013 und alles zu lassen, was uns in eine andere Richtung laufen l\u00e4sst!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir singen die Strophe 6-7:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><em> So lauft mit schnellen Schritten,<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>den K\u00f6nig zu besehn,<\/em><\/p>\n<p><em>dieweil er kommt geritten<\/em><\/p>\n<p><em>stark, herrlich, sanft und sch\u00f6n.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun tretet all heran,<\/em><\/p>\n<p><em>den Heiland zu begr\u00fc\u00dfen,<\/em><\/p>\n<p><em>der alles Kreuz vers\u00fc\u00dfen<\/em><\/p>\n<p><em>und uns erl\u00f6sen kann.<\/em><\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li><em> Der K\u00f6nig will bedenken<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>die, welch&#8216; er herzlich liebt,<\/em><\/p>\n<p><em>mit k\u00f6stlichen Geschenken,<\/em><\/p>\n<p><em>als der sich selbst uns gibt<\/em><\/p>\n<p><em>durch seine Gnad und Wort.<\/em><\/p>\n<p><em>Ja, K\u00f6nig hoch erhoben,<\/em><\/p>\n<p><em>wir alle wollen loben<\/em><\/p>\n<p><em>dich freudig hier und dort.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Lied schlie\u00dft mit einem gro\u00dfen Engelchor, einem gro\u00dfen Hosianna, das wir als \u201eHeilig, heilig\u201c gleich, wie immer, auch vor dem Abendmahl singen:<\/p>\n<p><em>Drum woll\u2019n wir alle singen \/ die Stimmen hoch erschwingen, \/ dir Hosianna singen \/ und ewig dankbar sein.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Advent ist keine oberfl\u00e4chliche Zeit der Freude.<\/p>\n<p>Der Advent ist ein tiefer dankbarer Seufzer, der sagt: Wir wissen, wer auf uns zukommt! \u2013 Wir wissen nicht, was auf uns zukommt, aber wer:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211; ein gn\u00e4diger Gott.<\/p>\n<p>&#8211; ein befreiender Gott, der uns Zw\u00e4nge nimmt, uns den Blick sch\u00e4rft f\u00fcr das anbrechende Gottesreich.<\/p>\n<p>&#8211; ein Gott, der es mit uns immer wieder neu versuchen will, wenn wir ihn aus dem Blick verloren haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Worauf warten wir also!!!<\/p>\n<p>Lasst uns ihm das Hosianna, das Gotteslob, singen (Strophen 8).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li><em> Nun, Herr, du gibst uns reichlich,<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>wirst selbst doch arm und schwach;<\/em><\/p>\n<p><em>du liebest unvergleichlich,<\/em><\/p>\n<p><em>du jagst den S\u00fcndern nach.<\/em><\/p>\n<p><em>Drum wolln wir all in ein<\/em><\/p>\n<p><em>die Stimmen hoch erschwingen,<\/em><\/p>\n<p><em>dir Hosianna singen<\/em><\/p>\n<p><em>und ewig dankbar sein.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kanzelsegen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Worauf warten wir? 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