{"id":176,"date":"2017-01-11T22:40:49","date_gmt":"2017-01-11T21:40:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=176"},"modified":"2019-04-12T18:14:08","modified_gmt":"2019-04-12T16:14:08","slug":"laudatio-heinz-muehrmann-fritz-und-ingeborg-kuester-friedenspreis-2015","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/?p=176","title":{"rendered":"Laudatio f\u00fcr Heinz M\u00fchrmann \/ Fritz- und Ingeborg-K\u00fcster-Friedenspreis 2015"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-178 size-medium\" src=\"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_8486-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/>[Zusammen mit Bernhard La\u00df: BL] Hier stehen \u2013 so ist es ein wenig dem Zufall geschuldet \u2013 zwei Menschen aus zwei Generationen, um eine Laudatio zu halten auf einen Dritten, der noch einmal einer anderen Generation entstammt.<!--more--><\/p>\n<p><strong>BL <\/strong><\/p>\n<p>Das ist ein gutes Symbol f\u00fcr alle Generationen: Menschen aus der Kriegsgeneration hat die Friedensfrage nicht losgelassen. Heinz M\u00fchrmann ist am 7. April 1933 geboren. Als der Krieg vorbei war, war er zw\u00f6lf. Diese Zeit hat ihn so gepr\u00e4gt, so tief etwas verankert in dir, dass es ihn ein Leben lang nicht losgelassen hat: Nie wieder Krieg! Oder um es christlich zu wenden mit der Losung des \u00d6kumenischen Rates 1948 aus der direkten Kriegserfahrung heraus: \u201eKrieg soll nach Gottes Willen nicht sein!\u201c<\/p>\n<p>Und so ist Heinz M\u00fchrmann seither \u201eunterwegs f\u00fcr den Frieden\u201c. So steht es auf seiner Visitenkarte. Und so hat er jahrzehntelang &#8211; bildlich gesprochen \u2013 seine Visitenkarten abgegeben: In vielen Entscheidungssituationen deines Lebens, lieber Heinz, ist Friedensfrage neu aufgebrochen. Und dann hast Du Menschen mitgenommen und gepr\u00e4gt; du hast sie herausgefordert, ihre eigene Haltung zum Frieden zu finden:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>DK<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Menschen Deiner Generation bei der Frage der Wiederbewaffnung der jungen Bundesrepublik und dem Ost-West-Konflikt: Du berichtest gerne \u00fcber den Kirchentag in Leipzig 1954, der noch vor dem Mauerbau Menschen von hier und dort zusammenbrachte, aber schon von der Zerrissenheit des Kalten Kriegs gepr\u00e4gt war. Heinz M\u00fchrmann hat \u2013 anders als viele seiner Zeitgenossen \u2013 sich nicht um Mauern geschert: Er versuchte 1964 ein Ost-West-Sportfest in Nachrodt auf die Beine zu stellen, aber es gab keinen offiziellen Sportkontakt beider deutschen Staates, und so scheiterte das Fest an der diplomatischen Lage. M\u00fchrmann reiste 1973 zum Weltkongress der Friedenskr\u00e4fte nach Moskau, an dem er mit der Begr\u00fcnderin dieses Friedenspreises, Ingeborg K\u00fcster, teilnahm, an der Seite des Theologen Martin Niem\u00f6ller, der ihn besonders pr\u00e4gte als ein menschliches Vorbild, als streitbarer Theologe und \u00fcberzeugter Pazifist.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>BL <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Menschen der Generation von Bernhard La\u00df hat Heinz M\u00fchrmann sp\u00e4testens in der Zeit der Osterm\u00e4rschen und den Protest gegen die Pershings herausgefordert, gef\u00f6rdert und begleitet: Es wurde geschwiegen f\u00fcr den Frieden. Und getrommelt. In einem Plan f\u00fcr eine Demo hie\u00df es: \u201eEs ert\u00f6nt eine Sirene. Alle lassen sich zu Boden fallen. Es wird ein Gedicht gelesen. Danach stehen wir auf, und es geht weiter.\u201c<\/p>\n<p>Es gibt viele Fotos aus dieser Zeit, die Heinz M\u00fchrmann im Gespr\u00e4ch zeigen: mit Passanten und Demonstranten, mit Politikern \u2013 auch anderer politischen Meinungen- wie dem damaligen Verteidigungsminister Manfred W\u00f6rner. Die Friedensinitiative mischte sich in die Frage \u00f6ffentlicher Bundeswehrgel\u00f6bnisse ein. Die Tschernobyl-Arbeit begann noch zu Zeiten des Eisernen Vorhangs.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>DK<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Menschen der Generation von Dietmar Kehlbreier haben in Heinz M\u00fchrmann einen Menschen kennen gelernt, der so etwas wie einen inneren Kompass in den diffizilen friedensethischen Konflikten unserer Zeit vorgeben konnte: f\u00fcr die Zeit seit dem 11.9.2001, den Kriegen in Afghanistan und dem Irak.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren sind z\u00e4he und treue Friedensfreunde gefragt, die immer wieder neu dem Frieden eine vorrangige Option einr\u00e4umen. Und Heinz M\u00fchrmann war und ist mir so solcher Ansprechpartner. Denn die Themen brechen immer wieder auf, in meiner Zeit in Altena war es die Atomkatastrophe von Fukushima oder das Gedenken an den \u00dcberfall auf die Sowjetunion auf unserem M\u00fchlendorf-Friedhof oder die Erinnerung an 100 Jahre Friedensbewegung im Burggymnasium \u2013 dann immer war Heinz\u00a0 M\u00fchrmann da und sein konsequentes Eintreten f\u00fcr den Frieden hat abgef\u00e4rbt, das eigene Nachdenken inspiriert und auch den eigenen Kompass neu ausgerichtet.<\/p>\n<p><strong>BL<\/strong><\/p>\n<p>Heinz, Dein Engagement hat also \u00fcber die Generationen hinweg Menschen bewegt. Die Fragen sind von Zeit zu Zeit anderen geworden \u2013 deine Antwort war stets eindeutig: Frieden hat Vorrang! In einem Deiner Texte hei\u00dft es kurz und b\u00fcndig \u2013 wie so oft: \u201e\u00c4chtet den Krieg und die R\u00fcstung \u2013 denn Leben ist besser als der Tod.\u201c<\/p>\n<p>Die Themen waren verschiedene, aber Deine Haltung war durch die Jahrzehnte die gleiche: Du tratest und trittst f\u00fcr den Frieden ein: beharrlich und entschieden \u2013 aber immer freundlich. Mutig nach au\u00dfen, aber auch nachdenklich und selbstkritisch nach innen. Mit der Waffe des Arguments \u2013 auch wenn es teils heftige Auseinandersetzungen gab. Mit Stift und Papier \u2013 denn Du hast vielen Verantwortungstr\u00e4gern geschrieben, und bis auf den Papst haben auch die meisten zur\u00fcckgeschrieben.<\/p>\n<p>Wer Zeitungsartikel aus den verschiedenen Zeit liest \u2013 und Heinz M\u00fchrmann hat sie alle s\u00e4uberlich aufbewahrt -, der sieht einen Friedensstreiter, wie er auch heute noch auftritt: mit Transparent oder selbst gebastelten Schild. Fr\u00fcher auch mit Megaphon. Hin und wieder mit Mundharmonika, fast immer aber an der Seite von Frank Neuhaus mit Gitarre und Gesang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p><strong>DK<\/strong><\/p>\n<p>Das Leben von Heinz M\u00fchrmann ist viel von unterschiedlichem Engagement gepr\u00e4gt, von viel Vielfalt: Er besuchte die Volksschule, lernte den Beruf des Schneiders. 1952 kam er als Drahtpr\u00fcfer zur Westf\u00e4lischen Union (sp\u00e4ter Thyssen Draht). Er geh\u00f6rte in seinem Berufsleben \u00fcber 30 Jahre dem Betriebsrat an, vier Jahre als stellvertretender Vorsitzender und 10 Jahre als Vorsitzender: \u201eThyssen-Draht darf nicht ausbluten\u201c \u2013 noch so ein markanter Slogan, den er pr\u00e4gte.<\/p>\n<p>Er engagierte sich in der Region an vielen Stellen: in der Jugendarbeit des CVJM Nachrodt in den 1950er-Jahren. Er war Mitbegr\u00fcnder des Mozambique-Kreises in Altena und der B\u00fcrgerinitiative f\u00fcr Frieden und Abr\u00fcstung M\u00e4rkischer Kreis (1981). Er wirkte in den 1990er-Jahren am \u201eCafe international\u201c mit und an der Partnerschaft der Stadt Altena mit Pisnk (1992).<\/p>\n<p>Aber was ist Heinz M\u00fchrmann in alle dem? Was treibt ihn?<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte eine Geschichte weitererz\u00e4hlen, die Du, lieber Heinz, mir erz\u00e4hlt hast: Du hattest in den CVJM Nachrodt Anfang der 60er-Jahre den bereits erw\u00e4hnten Martin Niem\u00f6ller eingeladen, den einst Deutschnationalen, der gegen die Gleichschaltung der Evangelischen Kirche in der Nazi.Zeit den Pfarrernotbund gr\u00fcndete, aus dem die Bekennenden Kirche entstand. Niem\u00f6ller war einer der umstrittensten Personen des Nachkriegsprotestantismus, weil er f\u00fcr einen radikalen Neuanfang stand: f\u00fcr Vers\u00f6hnung gegen\u00fcber der weltweiten \u00d6kumene, f\u00fcr die junge Friedensbewegung, er stand gegen die atomare Wiederbewaffnung.<\/p>\n<p>Und nun sollte er in Nachrodt reden, als Person, die viele in die Ecke der Kommunisten stellten. Im CVJM.<\/p>\n<p>Du hattest das in die Hand genommen und entsprechend Schelte eingesteckt. Der Saal war voll, alle wollten sehen, was passiert. Und nun kam er nicht. Beziehungsweise viel zu sp\u00e4t, weil er eine Reifenpanne hatte.<\/p>\n<p>Alle erwarten einen politischen Vortrag, den man wom\u00f6glich in der Luft zerrissen h\u00e4tte. Aber: Martin Niem\u00f6ller hielt zum Thema der \u201e\u00f6ffentlichen Verantwortung der Kirche\u201c eine Bibelstunde. Nicht mehr, nicht weniger.<\/p>\n<p>Er grundierte die \u00f6ffentliche Verantwortung des Christen mit der Bibel \u2013 und er \u00fcberraschte seine Zuh\u00f6rer und traf den Nerv von Heinz M\u00fchrmann wohl so sehr, dass der Kontakt, die Freundschaft zwischen Heinz M\u00fchrmann und Martin Niem\u00f6ller ein Leben lang anhielt: Der Christ sch\u00f6pft aus der Bibel und kann \u00f6ffentlich Stellung beziehen und politisch, parteiisch sein.<\/p>\n<p>\u201eIch k\u00f6nnte kein Kommunist sein, ich bin doch Christ!\u201c hast Du, lieber Heinz, im Zusammenhang mit dem Moskauer Weltkongress 1973 gesagt. Und gleichzeitig hast du, wenn Martin Niem\u00f6ller Dir einen Brief schrieb mit der Anrede \u201eLieber Bruder M\u00fchrmann\u201c immer geschmunzelt und gesagt: Lieber Bruder? Ich bin doch ein einfacher Arbeiter!\u201c<\/p>\n<p>Es ist diese tiefe Durchdringung beider Lebensbereiche, die manch andere voneinander getrennt sehen wollen: christlich zu sein und gleichzeitig politisch Dem Jesus von Nazareth zu glauben, wie er es in der Bergpredigt ausdr\u00fcckt: \u201eGl\u00fccklich sind die Friedfertigen!\u201c<\/p>\n<p>So bringst Du Frieden mit Gerechtigkeit zusammen und prangerst den Hunger auf der Welt genauso an wie die Tatsache, dass Menschen zu Waffen greifen. Du konntest nicht der Clown Pico sein mit deiner Lebensfreude und Zuversicht, ohne nicht gleichzeitig an die sterbenden Kinder dieser Welt zu erinnern!<\/p>\n<p>Du hast immer die Heimatliebe zu Altena \u2013 und dieser Stadt hast Du ja ein eigenes Lied gewidmet \u2013 verbunden mit der Sicht auf die Welt.<\/p>\n<p>Du konntest deine Position nicht vehement vertreten, ohne auch von Vers\u00f6hnung zu sprechen. Dich r\u00fchrten die Tr\u00e4nen eines Volkspolizisten beim Kirchentag in Leipzig, als ihr gemeinsam \u201enun danket alle Gott\u201c sanget. So, als sein dies der Resonanzraum, in dem alles m\u00f6glich wird, der gemeinsame Hoffnungsbogen \u00fcber Gegens\u00e4tze und Trennungen hinweg.<\/p>\n<p>Du hast reale Politik gemacht und bist stets angetrieben gewesen von einer christlichen Hoffnung, dass der Mensch zur Umkehr f\u00e4hig ist: \u201eSolange wir miteinander reden, schie\u00dfen wir nicht aufeinander\u201c, lautet eine Deiner \u00dcberzeugungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p><strong>BL<\/strong><\/p>\n<p>Hier stehen und sitzen verschiedene Generationen zusammen. Es geht heute um einen Preis, aber viel mehr um die Ehrung eines sehr langen Engagements f\u00fcr den Frieden.<\/p>\n<p>War der Einsatz so richtig? War es nicht manchmal naiv?<\/p>\n<p>\u201eNein\u201c, sagt Heinz M\u00fchrmann: \u201eIch w\u00fcrde es immer wieder so tun!\u201c<\/p>\n<p>Und daraus spricht viel Mut und innere St\u00e4rke. Das w\u00fcnsche ich mir auch f\u00fcr die heutigen und die kommenden Generationen. Die Herausforderungen sind gro\u00df: in unserem Land, in der Welt. Menschen kommen neu zu uns, und wir sehen, dass die Welt nicht so ist, dass jeder gut in seiner Heimat leben kann, sondern oft fliehen muss, um zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Wir kommen schnell auf die aktuellen Herausforderungen von Frieden und Gerechtigkeit. Und in diesen Herausforderungen ist ein klarer Kompass von Menschenfreundlichkeit und von Mut von N\u00f6ten. \u201eWir haben zu viel Angst\u201c, sagt Heinz M\u00fchrmann.<\/p>\n<p>So w\u00fcnsche ich uns allen ein wenig mehr Mut und Willen zum Frieden, der immer ein Wagnis ist und tats\u00e4chlich immer bei uns selbst beginnt.<\/p>\n<p>\u201eUnterwegs f\u00fcr den Frieden\u201c: Wenn wir heute dankbar auf das Engagement von Heinz M\u00fchrmann schauen, dann ist das weit mehr als nur ein Slogan auf einer Visitenkarte. Es ist ein Lebensmotto, das es verdient, mit dem Fritz- und Ingeborg-K\u00fcster-Friedenspreises 2015 ausgezeichnet zu werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[Zusammen mit Bernhard La\u00df: BL] Hier stehen \u2013 so ist es ein wenig dem Zufall geschuldet \u2013 zwei Menschen aus zwei Generationen, um eine Laudatio zu halten auf einen Dritten, der noch einmal einer anderen Generation entstammt.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"sfsi_plus_gutenberg_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_show_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_type":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_alignemt":"","sfsi_plus_gutenburg_max_per_row":"","footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-176","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/176","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=176"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/176\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5149,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/176\/revisions\/5149"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=176"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=176"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dietmar-kehlbreier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=176"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}