Selbstbestimmung im Alter – Einladung zur Tagung Solidarische Kirche

Älterwerden heißt leben. Und für die meisten von uns ist diese Lebensphase länger als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Dementsprechend kommt der Weiterentwicklung guter gesellschaftspolitischer Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes und von Teilhabe in allen Gesellschaftsbereichen geprägtes Leben im Alter eine zentrale Bedeutung zu.

Di., 21. Januar, 18 Uhr, Stadtakademie Bochum, Westring 26c, Bochum / Tagungsflyer Franz Müntefering schreibt in seinem neuen Buch: „Unterwegs. Älterwerden in dieser Zeit” über das alltägliche Leben im Älterwerden, über Mobilität und Begegnung, über Gesundheit und Sterben, über Solidarität zwischen Menschen, über Europa und unsere Demokratie und, mit besonderer Dringlichkeit, über die Frage, wie wir den künftigen Generationen die Welt hinterlas-sen. Gleichzeitig verändern und erweitern neue digitale Technologien in erheblicher Weise die Möglichkeiten, selbstbestimmt im Alter zu leben. Assistenz- oder Überwachungssysteme, die Übermittlung von Ge- sundheitsdaten bis hin zum Einsatz von Robotern in der Pflege werfen neue ethische Fragen auf. Während Dr. Kehlbreier als Vorstand Diakonie über die Digitalisierung im Pflegebereich referieren wird, stellt Prof Jähnichen die ethischen Aspekte der Digitalisierung im Bereich Dia-konie dar. In einer abschließenden Podiumsdiskussion unter Beteiligung der Referen-ten und des Plenums sollen.

Begrüßung und Einstimmung

Franz Müntefering.Minister a.D.

In Würde altern – Selbstbestimmung und Partizipation stärken
Dr. Dietmar Kehlbreier, Diakonie Recklingh.
Die Digitalisierung im Pflegebereich –
Chanchen und Gefahren
Prof. Dr. Kühnert, Ev. Hochschule Bochum
Würde im Alter aus der Sicht pflegebedürfti-ger Menschen – im Zeitalter zunehmender Digitalisierung
Prof. Jähnichen, Uni Bochum
Ethische Aspekte der Digitalisierung
Achim Vanselow, IG Metall NRW angefragt

Imbiss, Zeit für Gespräche

Podiumsgespräch mit Franz Müntefering, Prof.Dr. Jähnichen,Dr Kehlbreier, Prof.Dr. Kühnert,u.a. unter Beteiligung des Plenums
Schluss der Veranstaltung